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	<title>Klimapolitik &#8211; Auf was warten wir?</title>
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	<title>Klimapolitik &#8211; Auf was warten wir?</title>
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		<title>Copernicus-Klimabericht – Europas Weckruf verhallt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 12:27:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/copernicus-klimabericht-europas-weckruf-verhallt/" title="Copernicus-Klimabericht – Europas Weckruf verhallt" rel="nofollow"><img width="100" height="60" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2025/04/waldbrand-426x256.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="klimakollaps, waldbrand" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" /></a><p>Der aktuelle Copernicus-Klimabericht für das Jahr 2024 liest sich wie ein dystopischer Roman, dessen Kapitel wir selbst schreiben – und ignorieren. Zum ersten Mal wurde die globale Durchschnittstemperatur um 1,6°C über das vorindustrielle Niveau angehoben – ein historischer Meilenstein, der nicht gefeiert, sondern betrauert werden sollte. Europa, der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt, erlebte sein heißestes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Mit einer Durchschnittstemperatur von 10,69°C lag 2024 um 0,28°C über dem bisherigen Rekordjahr 2020. Doch diese Zahlen sind mehr als nur Statistiken; sie sind Vorboten einer Realität, die wir nicht länger ignorieren können. Die Klimakrise manifestierte sich in extremen Wetterereignissen: Hitzewellen: Südosteuropa erlebte die längste Hitzewelle seit Beginn der Aufzeichnungen mit 13 aufeinanderfolgenden Tagen extremer Temperaturen im Juli. Überschwemmungen: West- und Mitteleuropa wurden von schweren Überschwemmungen heimgesucht, u.a. mit 771,8 mm Regen in Valencia innerhalb von 24 Stunden. Waldbrände: In Portugal verbrannten innerhalb einer Woche 110.000 Hektar Wald, was 42.000 Menschen direkt betraf. Daten aus dem aktuellen Copernicus-Bericht zum vergrößern anklicken Diese Ereignisse sind nicht nur Naturkatastrophen, sondern direkte Konsequenzen unseres kollektiven Versagens, angemessen auf die Klimakrise zu reagieren. Was jedoch fehlt, ist eine tiefere Analyse der konkreten Auswirkungen auf die Bevölkerung: In Portugal etwa verloren hunderte Landwirte nicht nur ihre Ernten, sondern auch ihre Lebensgrundlage – lokale Ökonomien wurden in wenigen Tagen zerstört. Die Hitzewellen führten in Athen und Bukarest zu einem sprunghaften Anstieg hitzebedingter Notaufnahmen, insbesondere bei älteren Menschen. Trotz dieser alarmierenden Entwicklungen bleibt die politische Reaktion zögerlich. Die UN-Klimakonferenz in Baku (COP29) endete mit einem Minimalkompromiss bezüglich der Klimafinanzierung und ohne neue Beschlüsse zur Abkehr von fossilen Energieträgern. Auch auf nationaler Ebene fehlen greifbare Maßnahmen: Deutschland zögert weiterhin bei der Einführung eines verbindlichen Klimachecks für alle Gesetzesvorhaben, Frankreich schwächt den Kohleausstieg zugunsten kurzfristiger Energiepreise, und Italien lockert Umweltauflagen zugunsten der Bauindustrie. Die rhetorische Anerkennung der Krise steht in krassem Gegensatz zur realpolitischen Untätigkeit. Dabei gäbe es Hoffnung – wenn wir sie denn zulassen wollten. Städte wie Kopenhagen und Sevilla zeigen, wie man mit konsequentem Klimaschutz Leben retten kann: Durch grüne Infrastruktur, flächendeckende Hitzeaktionspläne und eine massive Reduktion von Emissionen. Diese positiven Beispiele fehlen im Bericht – und auch in der medialen Debatte – fast vollständig. Was ebenfalls unterrepräsentiert bleibt, sind die Stimmen der Betroffenen: Die Krankenschwester in Lissabon, die bei 43 Grad keine Pause machen kann. Der Landwirt in Bulgarien, der seinen Weinberg zum dritten Mal in fünf Jahren verloren hat. Der Klimaforscher in Helsinki, der nicht mehr mit seinen Kindern über die Zukunft spricht, weil er keine falschen Hoffnungen machen will. Solche Perspektiven könnten helfen, abstrakte Zahlen in erlebte Realität zu verwandeln. Der Copernicus-Bericht ist kein Weckruf mehr – er ist der Alarm, der unaufhörlich schrillt, während wir weiterschlafen. Die Frage ist nicht mehr, ob wir handeln müssen, sondern ob wir überhaupt noch handeln wollen. Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Es ist an der Zeit, dass wir den Ernst der Lage erkennen – und in konkrete, mutige Politik übersetzen. Nicht morgen. Heute.</p>
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		<title>Klimaschutz in Gefahr: Claudia Kemfert warnt vor verheerenden Folgen der Sparpolitik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2024 13:08:50 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/klimaschutz-in-gefahr-claudia-kemfert-warnt-vor-verheerenden-folgen-der-sparpolitik/" title="Klimaschutz in Gefahr: Claudia Kemfert warnt vor verheerenden Folgen der Sparpolitik" rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/07/klimapolitik_schuldenbremse-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Klimaschutz. Kemfert kritisiert die Sparmaßnahmen im Haushalt 2025, die wichtige Investitionen in die Schiene, energetische Gebäudesanierungen und Energiespeicher gefährden." style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/07/klimapolitik_schuldenbremse-150x150.jpg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/07/klimapolitik_schuldenbremse-300x300.jpg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/07/klimapolitik_schuldenbremse-75x75.jpg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Deutschland steht beim Klimaschutz auf der Bremse. Im Interview mit der Frankfurter Rundschau kritisiert die Energieexpertin Claudia Kemfert scharf die Energie- und Klimapolitik der deutschen Bundesregierung. Trotz einiger Fortschritte, wie dem gestiegenen Anteil erneuerbarer Energien im Strommix und sinkenden CO2-Emissionen durch hohe CO2-Preise für Kohleenergie, sieht Kemfert erhebliche Defizite. Besonders im Gebäudesektor und Verkehr hapert es. Kampagnen gegen das Heizungsgesetz behindern die Einführung von Wärmepumpen, und Maßnahmen im Verkehrssektor bleiben unzureichend. Kemfert kritisiert die Sparmaßnahmen im Haushalt 2025, die wichtige Investitionen in die Schiene, energetische Gebäudesanierungen und Energiespeicher gefährden. Sie warnt, dass Deutschland sich durch diese Kürzungen buchstäblich kaputt spart und seine Zukunft verspielt. Die Schuldenbremse sollte reformiert und flexibler gestaltet werden, um den akuten Klima-Notstand zu bewältigen. Ein Sondervermögen für Klima-Investitionen und eine Vermögenssteuer für Superreiche könnten zusätzliche Mittel bereitstellen. Die Expertin sieht die Erhöhung des CO2-Preises als Belastung für einkommensschwache Haushalte und fordert ein „Klimageld“ zur Entlastung. Außerdem spricht sie sich für die Abschaffung des Dienstwagen-Privilegs und der Dieselsteuer-Erleichterung aus. Kemfert betont, dass Klimaschutz insgesamt günstiger sei als die Kosten der Klimakrise und fordert Maßnahmen wie ein allgemeines Tempolimit und Programme für gemeinschaftliches Wohnen und Energie-Effizienz. Abschließend kritisiert Kemfert das fossile Wachstum als problematisch und plädiert für nachhaltiges Wachstum ohne Emissionen, da nur so der Klimaschutz vorangetrieben werden kann. Quelle: Frankfurte Rundschau, das Interview.</p>
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		<title>Die Klimapolitik der Ampel ist unzureichend, verspätet und unklar.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2024 12:48:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/die-klimapolitik-der-ampel-ist-unzureichend-verspaetet-und-unklar/" title="Die Klimapolitik der Ampel ist unzureichend, verspätet und unklar." rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/01/wir_haben_keine_zeit-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/01/wir_haben_keine_zeit-150x150.jpg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/01/wir_haben_keine_zeit-300x300.jpg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/01/wir_haben_keine_zeit-75x75.jpg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP hat sich dem Klimaschutz verschrieben. Doch reichen die geplanten Maßnahmen aus, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen? Ein unabhängiger Expertenrat hat Zweifel geäußert und die Bundesregierung scharf kritisiert. Der Artikel analysiert die Schwachstellen der Klimapolitik der Ampel und zeigt, wo dringender Handlungsbedarf besteht.Die Bundesregierung hat sich verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 65 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken¹. Dieses Ziel entspricht dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, welches im April 2021 die bisherige Klimapolitik als unzureichend und verfassungswidrig eingestuft hat².  Wir versauen der nächsten Generation die Zukunft. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Bundesregierung ein Klimaschutzprogramm vorgelegt. Das Programm umfasst verschiedene Maßnahmen in den Bereichen Energie, Verkehr, Gebäude, Industrie, Landwirtschaft und Forstwirtschaft. Doch wie effektiv sind diese Maßnahmen? Der Expertenrat für Klimafragen, ein unabhängiges Gremium aus fünf Wissenschaftlern, hat in einer Stellungnahme vom Januar 2024 seine Einschätzung dazu abgegeben. Das Ergebnis ist ernüchternd: Selbst wenn das Klimaschutzprogramm der Ampel vollständig umgesetzt würde, würden die Treibhausgase wahrscheinlich weniger stark reduziert als vorhergesagt. Die Bundesregierung droht ihr Klimaziel für 2030 zu verfehlen &#8211; und zwar wahrscheinlich deutlicher als sie selbst erwartet. Der Expertenrat kritisiert insbesondere die inkonsistente Datenlage, die eine zuverlässige Vorhersage zur Gesamtwirkung des Klimaschutzprogramms unmöglich macht. Die Ministerien haben unterschiedliche Grundannahmen und Methoden verwendet, um die CO2-Einsparungen durch ihre Maßnahmen zu beziffern. Es gibt zum Beispiel große Diskrepanzen zwischen den Angaben des Verkehrsministeriums und des Wirtschafts- und Klimaschutzministeriums zum Deutschlandticket, das den Bahnverkehr attraktiver machen soll. Das Verkehrsministerium geht von einer CO2-Einsparung von etwa 22 Megatonnen aus, während das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium nur von etwa 4 Megatonnen ausgeht³. Der Expertenrat fordert eine transparente und konsistente Datenbasis, die den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Es bleibt jedoch unklar, wie die Bundesregierung die verbleibende Lücke zwischen den geplanten Maßnahmen und dem Klimaziel schließen will. Der Expertenrat vermisst konkrete Vorschläge zum Abbau klimaschädlicher Subventionen, die nach Schätzungen des Umweltbundesamtes jährlich rund 50 Milliarden Euro betragen⁴. Auch im Gebäudesektor, der für etwa 14 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, bescheinigt der Expertenrat der Bundesregierung zu wenig Ehrgeiz. Die geplanten Maßnahmen, wie die Erhöhung der energetischen Sanierungsrate und die Förderung von erneuerbaren Energien, sind nicht ausreichend, um die Lücke von 35 Megatonnen CO2-Äquivalenten bis 2030 zu schließen³. Im Verkehrssektor, der für etwa 18 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, gibt es ebenfalls große Unsicherheiten, wie der Expertenrat feststellt. Die Bundesregierung setzt vor allem auf die Elektrifizierung des Straßenverkehrs und die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien im Kraftstoffmix. Jedoch hängt die Geschwindigkeit und der Umfang dieser Maßnahmen von vielen Faktoren ab, wie der Entwicklung der Fahrzeugflotte, der Ladeinfrastruktur, der Stromerzeugung und dem Verbraucherverhalten. Der Expertenrat empfiehlt daher, auch andere Instrumente zu nutzen. Dazu gehören die Erhöhung der CO2-Bepreisung, die Ausweitung des öffentlichen Nahverkehrs und die Förderung des Rad- und Fußverkehrs. Schließlich kritisiert der Expertenrat auch das Klimaschutzgesetz der Ampel. Das Gesetz sieht vor, dass Deutschland bis spätestens 2045 klimaneutral werden soll. Allerdings bleibt unklar, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Das Gesetz enthält nach 2030 keine konkreten Zwischenziele für die einzelnen Sektoren. Stattdessen verweist es auf eine noch zu erarbeitende Klimaschutzstrategie für das Jahr 2050. Der Expertenrat bemängelt, dass das Gesetz damit keine verbindlichen Leitplanken für die langfristige Klimapolitik setzt. Zudem ist das Gesetz nicht mit dem europäischen Rechtsrahmen abgestimmt, der eine Klimaneutralität bis 2050 vorsieht³. Die Klimapolitik der Ampel ist also zu wenig, zu spät und zu unklar. Die Bundesregierung muss ihre eigenen Ziele und internationalen Verpflichtungen einhalten, um den Folgen der Erderwärmung entgegenzuwirken. Die Bundesregierung muss ihre eigenen Ziele und internationalen Verpflichtungen einhalten, um den Folgen der Erderwärmung entgegenzuwirken. Es ist dringend notwendig, dass die Bundesregierung schnell handelt. Die Bundesregierung muss ihre eigenen Ziele und internationalen Verpflichtungen einhalten, um den Folgen der Erderwärmung entgegenzuwirken. Die Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen und Waldbrände der letzten Jahre haben gezeigt, wie verwundbar unsere Gesellschaft und unsere Ökosysteme sind. Wir benötigen eine mutige und konsequente Klimapolitik, die den ökologischen Umbau unserer Wirtschaft und Lebensweise ermöglicht und sozial gerecht gestaltet. Nur so können wir die Klimakrise bewältigen und eine lebenswerte Zukunft für uns und kommende Generationen sichern. Weitere Informationen:(1) Klimaziele: Was der Expertenrat an der Ampel kritisiert. (2) heute in Deutschland &#8211; Politbarometer Klimaschutz &#8211; ZDFheute &#8211; ZDFmediathek. (3) Klimaschutzbericht 2022: Maßnahmen reichen nicht &#8211; Deutscher Bundestag. (4) Deutscher Bundestag &#8211; Kontroverse Grundsatzdebatte zur Klimapolitik.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://auf-was-warten-wir.de/die-klimapolitik-der-ampel-ist-unzureichend-verspaetet-und-unklar/">Die Klimapolitik der Ampel ist unzureichend, verspätet und unklar.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://auf-was-warten-wir.de">Auf was warten wir?</a>.</p>
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