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	<title>Fakten, Zahlen &#8211; Auf was warten wir?</title>
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	<title>Fakten, Zahlen &#8211; Auf was warten wir?</title>
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		<title>Schweden verfehlt Klimaziele: Ein einstiger Vorreiter im Rückschritt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 11:52:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/schweden-verfehlt-klimaziele-ein-einstiger-vorreiter-im-rueckschritt/" title="Schweden verfehlt Klimaziele: Ein einstiger Vorreiter im Rückschritt" rel="nofollow"><img width="100" height="60" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2025/04/wald_schweden-426x256.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Schweden ferfehlt Klimaziele" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" /></a><p>Schweden galt lange als Vorzeigeland im Klimaschutz. Mit ambitionierten Zielen und einer engagierten Gesellschaft, symbolisiert durch Persönlichkeiten wie Greta Thunberg, setzte das Land Maßstäbe. Doch ein aktueller Bericht der schwedischen Umweltschutzbehörde (Naturvårdsverket) zeigt, dass Schweden seine nationalen Klimaziele deutlich verfehlt. Bericht der Naturvårdsverket: Klimaziele verfehlt Im April 2025 veröffentlichte die Naturvårdsverket einen Bericht, der ein Defizit von 52 bis 59 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten für den Zeitraum 2021 bis 2025 aufzeigt. Schweden wird in diesem Zeitraum keines seiner gesetzten Klimaziele erreichen. Das Land hatte sich Netto-Null-Emissionen bis 2045 zum Ziel gesetzt, doch der Rückschritt der letzten Jahre ist beispiellos. Ursachen: Politische Entscheidungen und Versäumnisse Die Mitte-rechts-Regierung unter Premierminister Ulf Kristersson hat Förderprogramme für E-Mobilität und den öffentlichen Nahverkehr gekürzt und Umweltvorgaben für Industrie und Verkehr entschärft. Die Emissionen im Verkehrssektor stagnieren, und der Umstieg auf klimaneutrale Industrieverfahren kommt kaum voran. Intensive Forstwirtschaft trägt ebenfalls zu hohen Emissionen bei. Schweden hat bisher nur 15 % seiner Land- und Meeresflächen unter Schutz gestellt, weit entfernt vom international vereinbarten 30 %-Ziel bis 2030. Internationale Kritik Die OECD warnt, dass Schweden mit der aktuellen Politik ein kumuliertes Emissionsdefizit von 22 Millionen Tonnen CO₂ bis 2045 droht. Dies verstößt gegen die eigenen und europäischen Verpflichtungen im Rahmen des Pariser Abkommens. Länder wie Dänemark und Portugal haben Schweden in Sachen Klimaschutz längst überholt. Forderungen nach einem Kurswechsel Umweltorganisationen und Wissenschaftler fordern ein politisches Umdenken. Der Bericht der Naturvårdsverket zeigt, dass nur ein radikaler Kurswechsel Schwedens Klimabilanz retten kann. Notwendig sind Investitionen in klimafreundliche Technologien, ein Umbau des Verkehrs- und Energiesektors und ein Stopp klimaschädlicher Forstpraktiken. Ohne diese Maßnahmen droht Schweden, dauerhaft ins klimapolitische Abseits zu geraten. Fazit:Schweden riskiert, seinen Ruf als klimapolitischer Vorreiter zu verlieren. Der aktuelle Umweltbericht sollte ein Weckruf sein. Ob die Regierung darauf reagiert, bleibt abzuwarten. Die Zeit drängt. Quellen:&#8211; Naturvårdsverket: [Klimabericht 2025 (PDF)]&#8211; OECD: [Environmental Performance Review: Sweden 2025 (PDF)]&#8211; Pressemitteilung Naturvårdsverket Daten aus dem aktuellen Copernicus-Bericht zum vergrößern anklicken</p>
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		<title>Copernicus-Klimabericht – Europas Weckruf verhallt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 12:27:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/copernicus-klimabericht-europas-weckruf-verhallt/" title="Copernicus-Klimabericht – Europas Weckruf verhallt" rel="nofollow"><img width="100" height="60" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2025/04/waldbrand-426x256.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="klimakollaps, waldbrand" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" /></a><p>Der aktuelle Copernicus-Klimabericht für das Jahr 2024 liest sich wie ein dystopischer Roman, dessen Kapitel wir selbst schreiben – und ignorieren. Zum ersten Mal wurde die globale Durchschnittstemperatur um 1,6°C über das vorindustrielle Niveau angehoben – ein historischer Meilenstein, der nicht gefeiert, sondern betrauert werden sollte. Europa, der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt, erlebte sein heißestes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Mit einer Durchschnittstemperatur von 10,69°C lag 2024 um 0,28°C über dem bisherigen Rekordjahr 2020. Doch diese Zahlen sind mehr als nur Statistiken; sie sind Vorboten einer Realität, die wir nicht länger ignorieren können. Die Klimakrise manifestierte sich in extremen Wetterereignissen: Hitzewellen: Südosteuropa erlebte die längste Hitzewelle seit Beginn der Aufzeichnungen mit 13 aufeinanderfolgenden Tagen extremer Temperaturen im Juli. Überschwemmungen: West- und Mitteleuropa wurden von schweren Überschwemmungen heimgesucht, u.a. mit 771,8 mm Regen in Valencia innerhalb von 24 Stunden. Waldbrände: In Portugal verbrannten innerhalb einer Woche 110.000 Hektar Wald, was 42.000 Menschen direkt betraf. Daten aus dem aktuellen Copernicus-Bericht zum vergrößern anklicken Diese Ereignisse sind nicht nur Naturkatastrophen, sondern direkte Konsequenzen unseres kollektiven Versagens, angemessen auf die Klimakrise zu reagieren. Was jedoch fehlt, ist eine tiefere Analyse der konkreten Auswirkungen auf die Bevölkerung: In Portugal etwa verloren hunderte Landwirte nicht nur ihre Ernten, sondern auch ihre Lebensgrundlage – lokale Ökonomien wurden in wenigen Tagen zerstört. Die Hitzewellen führten in Athen und Bukarest zu einem sprunghaften Anstieg hitzebedingter Notaufnahmen, insbesondere bei älteren Menschen. Trotz dieser alarmierenden Entwicklungen bleibt die politische Reaktion zögerlich. Die UN-Klimakonferenz in Baku (COP29) endete mit einem Minimalkompromiss bezüglich der Klimafinanzierung und ohne neue Beschlüsse zur Abkehr von fossilen Energieträgern. Auch auf nationaler Ebene fehlen greifbare Maßnahmen: Deutschland zögert weiterhin bei der Einführung eines verbindlichen Klimachecks für alle Gesetzesvorhaben, Frankreich schwächt den Kohleausstieg zugunsten kurzfristiger Energiepreise, und Italien lockert Umweltauflagen zugunsten der Bauindustrie. Die rhetorische Anerkennung der Krise steht in krassem Gegensatz zur realpolitischen Untätigkeit. Dabei gäbe es Hoffnung – wenn wir sie denn zulassen wollten. Städte wie Kopenhagen und Sevilla zeigen, wie man mit konsequentem Klimaschutz Leben retten kann: Durch grüne Infrastruktur, flächendeckende Hitzeaktionspläne und eine massive Reduktion von Emissionen. Diese positiven Beispiele fehlen im Bericht – und auch in der medialen Debatte – fast vollständig. Was ebenfalls unterrepräsentiert bleibt, sind die Stimmen der Betroffenen: Die Krankenschwester in Lissabon, die bei 43 Grad keine Pause machen kann. Der Landwirt in Bulgarien, der seinen Weinberg zum dritten Mal in fünf Jahren verloren hat. Der Klimaforscher in Helsinki, der nicht mehr mit seinen Kindern über die Zukunft spricht, weil er keine falschen Hoffnungen machen will. Solche Perspektiven könnten helfen, abstrakte Zahlen in erlebte Realität zu verwandeln. Der Copernicus-Bericht ist kein Weckruf mehr – er ist der Alarm, der unaufhörlich schrillt, während wir weiterschlafen. Die Frage ist nicht mehr, ob wir handeln müssen, sondern ob wir überhaupt noch handeln wollen. Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Es ist an der Zeit, dass wir den Ernst der Lage erkennen – und in konkrete, mutige Politik übersetzen. Nicht morgen. Heute.</p>
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		<title>Klimakollaps vorprogrammiert? Ohne Wälder kippt das Gleichgewicht.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 13:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Zahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/klimakollaps-vorprogrammiert-ohne-waelder-kippt-das-gleichgewicht/" title="Klimakollaps vorprogrammiert? Ohne Wälder kippt das Gleichgewicht." rel="nofollow"><img width="100" height="60" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2025/04/wald_co2-426x256.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="die Fähigkeit der Wälder CO2 zu speichern nehmen ab" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" /></a><p>Wälder als CO₂-Speicher am Limit: Neue Studie warnt vor schwindender Aufnahmefähigkeit. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zeigt in einer aktuellen Analyse: Wälder verlieren zunehmend ihre Fähigkeit, Kohlendioxid zu speichern – mit gravierenden Folgen für den Klimaschutz. Natürliche Kohlenstoffsenken werden im Kampf gegen die Erderwärmung immer wichtiger. Wälder spielen dabei eine Schlüsselrolle: Sie entziehen der Atmosphäre CO₂ und speichern es in Böden und Biomasse. Doch eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), an der auch der Nachhaltigkeitsökonom Dr. Florian Humpenöber mitwirkte, warnt: Die CO₂-Speicherleistung der Wälder nimmt schneller ab als bisher angenommen. Klimawandel und menschlicher Druck setzen Wäldern zu Die Gründe sind vielfältig. Klimawandelbedingte Dürren, Hitzewellen und Schädlingsbefall schwächen die Wälder. Gleichzeitig schaden Abholzung, Brandrodung und die Umwandlung in Agrarflächen – vor allem in den Tropen – massiv. „Gestresste Wälder verlieren ihre Fähigkeit, Kohlenstoff zu binden“, erklärt Dr. Humpenöber. „In manchen Regionen kippt das System bereits: Aus einer Senke wird eine Quelle. “ Sterbende Wälder stoßen oft mehr CO₂ aus, als sie aufnehmen – ein gefährlicher Wendepunkt für das globale Klima. Einbruch der Speicherleistung droht Die Studie, gestützt auf Modellierungen und Satellitendaten, zeigt: Kohlenstoffsenken wie der Amazonasregenwald könnten bald deutlich an Funktion verlieren. In einigen Szenarien sinkt die globale Nettoaufnahme von CO₂ durch Wälder bis Mitte des Jahrhunderts um bis zu ein Drittel – selbst ohne zusätzliche Entwaldung. Besonders tropische Regenwälder reagieren empfindlich auf klimatische Veränderungen. Aber auch boreale und temperierte Wälder in Europa und Nordamerika zeigen Schwächen, etwa durch Baumsterben und Waldbrände. Dramatische Folgen für den Klimaschutz Der Rückgang der CO₂-Aufnahmefähigkeit hat weitreichende Konsequenzen. Viele Klimamodelle und politische Strategien – etwa der EU Green Deal oder nationale CO₂-Budgets – setzen voraus, dass natürliche Senken weiterhin große Mengen CO₂ binden. Bricht diese Leistung ein, müssen fossile Emissionen schneller und drastischer reduziert werden, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. „Wir dürfen uns nicht länger auf die stillen Leistungen der Natur verlassen“, mahnt Dr. Humpenöber. „Wälder müssen konsequenter geschützt und renaturiert werden. Gleichzeitig braucht es einen entschlossenen Umbau der Wirtschaft hin zur Klimaneutralität. “ Handeln statt Abwarten Die Studie endet mit einem klaren Appell: Wälder dürfen nicht als selbstverständlich gelten. Schutzgebiete müssen ausgeweitet, Aufforstungsprojekte besser finanziert und Landnutzungspraktiken weltweit überdacht werden. Vor allem aber müssen die globalen CO₂-Emissionen drastisch sinken. Denn je wärmer es wird, desto schlechter funktionieren die natürlichen Puffersysteme unseres Planeten.</p>
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		<title>Fast Fashion und die zerstörerische Gier nach billiger Kleidung</title>
		<link>https://auf-was-warten-wir.de/fast-fashion-und-die-zerstoererische-gier-nach-billiger-kleidung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 12:52:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fakten, Zahlen]]></category>
		<category><![CDATA[was können WIR tun]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/fast-fashion-und-die-zerstoererische-gier-nach-billiger-kleidung/" title="Fast Fashion und die zerstörerische Gier nach billiger Kleidung" rel="nofollow"><img width="100" height="60" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2025/02/textilindustrie_indonesien-426x256.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Fast Fashion und die zerstörerische Gier nach billiger Kleidung" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" /></a><p>Wenn man Menschen nach ihrer Meinung zu Maßnahmen gegen den Klimawandel fragt, hört man oft: &#8222;Die anderen machen viel weniger und schaden dem Klima mehr.&#8220; Niemand erkennt, dass wir allein durch unser tägliches Konsumverhalten die Umwelt und Menschen in Asien, China und Afrika erheblich schädigen. Ich möchte ein besonders drastisches Thema aus der Textilindustrie beleuchten. Jedes Jahr kaufen wir Milliarden Kleidungsstücke, die oft nur wenige Monate getragen und dann weggeworfen werden. Modekonzerne locken mit T-Shirts für 5 Euro und Jeans für 20 Euro. Während wir in Europa und den USA von günstigen Preisen profitieren, zahlen Menschen und Umwelt in Asien und Afrika den wahren Preis. Gift für Flüsse, Böden und Menschen Die Textilindustrie gehört zu den umweltschädlichsten Branchen der Welt. Besonders betroffen sind Länder wie Indonesien, Bangladesch, Indien und China, wo riesige Mengen an Abwässern voller giftiger Chemikalien direkt in Flüsse geleitet werden. Ein Beispiel ist der indonesische Citarum-Fluss, der als der schmutzigste Fluss der Welt gilt. Hier wurden Schwermetalle wie Blei, Quecksilber und Cadmium in extrem hohen Konzentrationen nachgewiesen. Diese Gifte verseuchen das Trinkwasser, schädigen die Gesundheit der Menschen und zerstören die Landwirtschaft. Reis, Spinat und Sellerie aus diesen Regionen enthalten teilweise bis zu 120-mal höhere Schwermetallwerte als erlaubt. Menschen als Wegwerfware der Modeindustrie Nicht nur die Natur leidet, sondern auch die Arbeiterinnen und Arbeiter, die unter sklavenähnlichen Bedingungen unsere Kleidung produzieren. Näherinnen in Bangladesch verdienen oft weniger als 3 Euro pro Tag – nicht genug für ein menschenwürdiges Leben. In Ländern wie Äthiopien sind die Löhne sogar noch niedriger. Lange Arbeitszeiten, giftige Dämpfe, unbezahlte Überstunden und fehlende Sicherheitsstandards gehören zum Alltag. Katastrophen wie der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch im Jahr 2013, bei dem über 1.100 Menschen starben, zeigen die brutalen Folgen unseres Kaufverhaltens. Altkleiderflut in Afrika – Unser Müll wird zum Problem anderer Während in Asien die Mode für unseren Konsum produziert wird, landet ein großer Teil unserer aussortierten Kleidung in Afrika – als angebliche &#8222;Spende&#8220;. Doch viele Altkleider sind von schlechter Qualität, untragbar oder landen sofort auf Mülldeponien. In Ländern wie Ghana und Kenia türmen sich Berge von Textilmüll, die Strände und Städte verschmutzen. Der massive Import gebrauchter Kleidung zerstört zudem die lokale Textilindustrie, da afrikanische Hersteller nicht mit den Billig-Kleidern aus Europa und den USA konkurrieren können. Wir haben die Wahl – und die Verantwortung Unser exzessiver Konsum ist eine ökologische und soziale Katastrophe. Doch es gibt Alternativen: Weniger kaufen, bewusst konsumieren, faire Mode unterstützen und Secondhand wählen. Modeketten werden sich nur ändern, wenn wir als Verbraucher Druck machen und unseren Konsum überdenken. Billige Kleidung gibt es nicht – jemand anderes zahlt immer den Preis dafür. Citarum, die größte Kloake weltweit, eine folge unseres Konsums Der Citarum-Fluss in Indonesien zählt zu den am stärksten verschmutzten Flüssen weltweit. Hauptverursacher ist die Textilindustrie, die entlang des Flusses angesiedelt ist und täglich große Mengen ungeklärter, giftiger Abwässer einleitet. Die indonesische Regierung versucht im Rahmen des Projekts &#8222;Citarum Harum&#8220;, den Zustand des Flusses zu verbessern. Es bleibt jedoch unklar, welche Unternehmen dort produzieren und welche Modeketten die dort gefertigten Stoffe und Textilien importieren. Entlang des Citarum-Flusses betreiben mehr als 200 Textilfabriken ihre Produktion und leiten Farbstoffe sowie giftige Chemikalien in den Fluss. Abwasserproben zeigen gefährliche Substanzen wie Blei, Quecksilber, Nonylphenol und Tributylphosphat, die sowohl die Umwelt als auch die Gesundheit der Anwohner erheblich beeinträchtigen. In den letzten Jahrzehnten sind 60 Prozent der im Citarum-Fluss lebenden Fische ausgestorben. Untersuchungen zeigen alarmierende Schadstoffwerte in Wasserproben, Haaranalysen und Lebensmitteln. WasserprobenForscher fanden in Wasserproben des Citarum-Flusses gefährliche Konzentrationen von Schwermetallen und Chemikalien. Die Bleikonzentrationen überschreiten die von der US-Umweltschutzbehörde festgelegten Sicherheitsstandards um das 1.000-Fache. Weitere nachgewiesene Schadstoffe sind Quecksilber, Cadmium, Nonylphenol und Tributylphosphat. Diese Substanzen können ernsthafte Gesundheitsprobleme verursachen und die Umwelt stark belasten. HaaranalysenHaaranalysen bei Kindern, die in der Nähe des Citarum-Flusses leben, verdeutlichen das Ausmaß der Schadstoffbelastung. Die Proben enthalten über 50 verschiedene Schadstoffe, darunter Weichmacher und Neurotoxine. Einige dieser Neurotoxine, die in der Textilindustrie zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden, sind bekannt dafür, das Nervensystem zu schädigen. LebensmitteluntersuchungenLandwirtschaftliche Flächen entlang des Citarum-Flusses nutzen das kontaminierte Wasser zur Bewässerung, was zu einer Anreicherung von Schadstoffen in Nutzpflanzen führt. Untersuchungen zeigen, dass Reispflanzen in der Umgebung Bleikonzentrationen aufweisen, die den Grenzwert um das 120-Fache überschreiten. Der Verzehr solcher belasteter Lebensmittel stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die lokale Bevölkerung dar. Diese Untersuchungsergebnisse verdeutlichen die dringende Notwendigkeit, Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltverschmutzung im Citarum-Fluss zu ergreifen, um die Gesundheit der Anwohner zu schützen und die landwirtschaftliche Produktion sicherzustellen. Ein prominentes Beispiel für ein Unternehmen in dieser Region ist PT Gistex. Dieses Unternehmen färbt, bedruckt und wäscht Textilien. Untersuchungen von Greenpeace haben in den Abwässern von PT Gistex hohe pH-Werte sowie das hormonschädigende Nonylphenol und das hochgiftige Tributylphosphat festgestellt. Exportunterlagen zufolge lassen internationale Modemarken wie Gap, Brooks Brothers, Adidas und H&#38;M dort Textilien herstellen. Die Präsenz dieser globalen Marken in der Region wirft Fragen hinsichtlich ihrer Verantwortung für die Umweltverschmutzung auf. Einige Unternehmen haben Schritte unternommen, um ihre Lieferketten zu überwachen und umweltfreundlichere Praktiken zu implementieren. Die tatsächliche Umsetzung bleibt jedoch oft hinter den Erwartungen zurück. Die indonesische Regierung hat mit dem &#8222;Citarum Harum&#8220;-Projekt Maßnahmen ergriffen, um den Fluss zu reinigen und die Einleitung von Schadstoffen zu reduzieren. Die effektive Durchsetzung von Umweltstandards und die Zusammenarbeit mit internationalen Unternehmen sind entscheidend, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen. Sowohl die indonesische Regierung als auch die internationalen Modekonzerne müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Nur durch transparente Lieferketten, strikte Umweltauflagen und konsequente Kontrollen kann die Verschmutzung des Citarum-Flusses langfristig reduziert und die Lebensqualität der Anwohner verbessert werden. Welche Auswirkungen hat eine effektive Abwasserreinigung auf den Preis? Die Kosten für ein T-Shirt steigen, wenn Modefirmen ihre Abwässer gründlich klären. Doch wie stark fällt dieser Anstieg aus? Wir betrachten die wichtigsten Kostenfaktoren: 1. Abwasserklärungskosten in der Textilindustrie &#8211; Aktuelle Kosten ohne Klärung: Viele Fabriken leiten ihr Abwasser ungeklärt in Flüsse. Die Kosten für minimale oder keine Klärung sind daher sehr niedrig. &#8211; Investitionen für optimale Klärung: Umweltstudien zeigen, dass eine moderne weitere infos Abwasseranlage für mittelgroße Textilfabriken 1 bis 5 Millionen USD kostet. Die jährlichen Betriebskosten betragen 5-15 % der Investition. &#8211; Prozesskosten der Klärung: Laut einem World Bank-Bericht liegen die Kosten für die Abwasseraufbereitung bei 0,05 bis 0,20 USD pro Liter. Eine Fabrik, die täglich 10.000 m³ Abwasser produziert, zahlt 500.000 bis 2 Millionen USD jährlich. 2. Auswirkungen auf die Produktionskosten eines T-Shirts Ein T-Shirt aus Indonesien kostet in der Herstellung 3 bis 5 USD (Material, Arbeitskraft, Logistik, Betrieb). Der Anteil der Abwasserentsorgung ist minimal, da viele Fabriken Umweltvorschriften umgehen. Preisanstieg durch optimierte Abwasserklärung&#8211; Legen Fabriken die Klärungskosten auf die Produktion um, steigen die Herstellungskosten pro T-Shirt um 0,50 bis 2 USD. &#8211; Dies bedeutet einen Anstieg der Produktionskosten um 10-40 %. 3. Auswirkungen auf den Endkundenpreis &#8211; Fast Fashion-Ketten wie H&#38;M oder Zara verkaufen T-Shirts für 10-20 USD. &#8211; Höhere Produktionskosten könnten den Verkaufspreis um 2 bis 5 USD erhöhen. &#8211; Hochwertige Marken mit größeren Gewinnmargen könnten den Preis leichter anpassen. 4. Fazit: Ist ein Preisanstieg tragbar? Ja. Ein T-Shirt, das heute 15 USD kostet, könnte mit sauberer Produktion 17-20 USD kosten. Dies wäre für Verbraucher akzeptabel, wenn Modefirmen Transparenz schaffen und Umweltbewusstsein fördern. Die eigentliche Frage lautet: Sind Modekonzerne bereit, diesen Preis zu zahlen – oder produzieren sie weiterhin auf Kosten der Umwelt?</p>
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		<title>Rekordwerte der CO2-Konzentration: Die Klimakrise eskaliert – 1.5-Grad-Ziel in Gefahr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 12:41:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fakten, Zahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/rekordwerte-der-co2-konzentration-die-klimakrise-eskaliert-1-5-grad-ziel-in-gefahr/" title="Rekordwerte der CO2-Konzentration: Die Klimakrise eskaliert – 1.5-Grad-Ziel in Gefahr" rel="nofollow"><img width="100" height="60" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/10/klimakatastrophe-426x256.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Klimakrise eskaliert – 1,5-Grad-Ziel in Gefahr" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" /></a><p>Der Bericht der Weltwetterorganisation (WMO) zeigt, dass die CO₂-Konzentration seit 2004 um 11,4 % gestiegen ist. 2022 lag sie bei durchschnittlich 417 ppm, ein dramatischer Anstieg gegenüber den vorindustriellen 280 ppm. Diese Konzentration erreicht ein Niveau, das seit Millionen Jahren nicht mehr vorkam. Sie verdeutlicht, wie viel zusätzliches CO₂ sich in der Atmosphäre angesammelt hat und welche erheblichen Erwärmungseffekte dies mit sich bringt. Das verbleibende CO₂-Budget, das die Erwärmung auf 1,5 °C begrenzen soll, ist fast aufgebraucht. Bei der aktuellen Emissionsrate könnte es in weniger als einem Jahrzehnt erschöpft sein. Ein rasantes Abbremsen der Emissionen ist nötig, um das Ziel noch zu erreichen. Viele Länder haben Klimaziele angekündigt, doch aktuelle Daten zeigen, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen. Selbst bei vollständiger Umsetzung aller Versprechen (Stand: 2023) würde die Erwärmung 2,4 bis 2,7 °C erreichen. Um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, müssten die Emissionen jährlich um 7,6 % sinken, was eine drastische Verschärfung der Klimapolitik erfordert. Der steigende CO₂-Gehalt erhöht das Risiko, Kipppunkte zu überschreiten, die unumkehrbare Klimaveränderungen auslösen. Dazu gehören das Abschmelzen des grönländischen Eisschilds und das Absterben des Amazonas-Regenwaldes. Solche Veränderungen könnten die Erwärmung weiter anheizen und das 1,5-Grad-Ziel unerreichbar machen. Eine Erwärmung von mehr als 1,5 °C hätte katastrophale Folgen, besonders in Regionen, die bereits unter Extremereignissen leiden. Dürren und Waldbrände in Südeuropa, Nordamerika und Australien oder Überschwemmungen in Südasien und Zentralafrika sind direkte Folgen. Diese Regionen wären besonders hart getroffen, was globale Klimagerechtigkeitsfragen verschärft. Je unerreichbarer das 1,5-Grad-Ziel wird, desto mehr rückt die Anpassung in den Fokus. Küstenschutz, resilientere Infrastrukturen und Anpassungen in der Landwirtschaft werden dringlicher. Diese Maßnahmen sind jedoch teuer und für ärmere Länder schwer finanzierbar, was globale Ungleichheiten verschärfen könnte. ### Ausblick: Was ist nötig? Um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen oder die Erwärmung nahe 1,5 °C zu halten, müssen die Emissionen drastisch sinken, sodass die Welt bis 2050 Netto-Null-Emissionen erreicht. Notwendig sind: &#8211; Massive Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz, um den CO₂-Ausstoß in Industrie und Transport zu reduzieren. &#8211; Förderung von Kohlenstoffbindungstechnologien wie Aufforstung und Kohlenstoffabscheidung. &#8211; Stärkung internationaler Kooperation, um ärmere Länder beim Übergang zu klimafreundlichen Energiesystemen und Anpassungsmaßnahmen zu unterstützen. Die Herausforderung für das 1,5-Grad-Ziel ist erheblich gestiegen. Ohne rasche, umfassende Maßnahmen sind die Chancen auf dessen Erreichen äußerst gering. Die CO₂-Emissionen sind weltweit ungleich verteilt. Die USA und China, die größten Emittenten, verursachen zusammen über 40 % der globalen Emissionen. China investiert stark in erneuerbare Energien und hat die größten Solarkapazitäten aufgebaut, bleibt aber vielerorts von Kohlekraft abhängig, was die Emissionen weiter antreibt. Europa hingegen führt im Emissionshandel und hat die Emissionen in energieintensiven Sektoren gesenkt, besonders in Deutschland, das bis 2030 aus der Kohle aussteigen will. In Entwicklungsländern wie Indien steigen die Emissionen, oft von einem niedrigen Pro-Kopf-Niveau, was Forderungen nach Klimagerechtigkeit verstärkt. Konkrete und erfolgreiche Maßnahmen zur EmissionsreduktionVerschiedene Länder haben erfolgreiche Maßnahmen zur Emissionsreduktion umgesetzt. Hier einige Beispiele: &#8211; Schweden: Schweden führte früh eine CO₂-Steuer ein, die Emissionen in Industrie und Verkehr senkte. Dank der Steuer und Investitionen in erneuerbare Energien wie Biomasse und Windkraft sanken die Emissionen seit den 1990er Jahren kontinuierlich. Schweden gehört zu den Ländern mit den niedrigsten Pro-Kopf-Emissionen in der EU. &#8211; Dänemark: Dänemark investierte massiv in Offshore-Windkraft und will bis 2030 mindestens 70 % seiner Emissionen (im Vergleich zu 1990) reduzieren. Das Land ist heute ein führender Exporteur von Windkrafttechnologie und zeigt, dass erneuerbare Energien die Hauptenergieversorgung übernehmen können. &#8211; Costa Rica: Costa Rica erzeugt fast 100 % seines Stroms aus erneuerbaren Quellen wie Wasserkraft, Geothermie und Solarenergie. Das Land verfolgt eine ambitionierte Agenda zur Emissionsreduktion und ist auf dem Weg, eines der ersten kohlenstoffneutralen Länder zu werden. Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften – FallstudienDie Folgen des Klimawandels sind für viele Gemeinschaften spürbar. Einige Beispiele zeigen die menschlichen Dimensionen der Krise: Die Marshallinseln im Pazifik: Der steigende Meeresspiegel bedroht viele Regionen der Marshallinseln. Die Bevölkerung leidet unter häufigeren Überflutungen und Salzwassereinbrüchen ins Grundwasser, was die Trinkwasserversorgung gefährdet. Klimabedingte Migration wird zur Realität, da Bewohner in Nachbarländer umziehen müssen. Die Arktisregion und indigene Gemeinschaften in Alaska: Die Arktis erwärmt sich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt, was das Leben indigener Völker in Alaska stark beeinflusst. Das Auftauen von Permafrost zerstört Infrastruktur und Lebensräume, während sich Jagdmuster ändern, da Tierarten abwandern. Dies zwingt die Gemeinschaften, ihre Lebensweise anzupassen und neue Einkommensquellen zu finden. &#8211; Landwirtschaftliche Gemeinschaften in Ostafrika: In Kenia und Äthiopien gefährden extreme Dürren die Existenzgrundlage vieler Bauern. Trockenheit und abnehmende Bodenfruchtbarkeit beeinträchtigen die Ernten, was zu Nahrungsmittelunsicherheit und der Notwendigkeit neuer Bewässerungs- und Anbautechniken führt. Humanitäre Organisationen berichten von steigendem Bedarf an Unterstützung für Klimaanpassungsstrategien, um die Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Fazit Die menschliche Dimension der Klimakrise Der drohende Verlust des 1,5-Grad-Ziels und der rasante Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen belasten lokale Gemeinschaften weltweit. Ambitionierte Maßnahmen sind dringend nötig. Die genannten Länder und Regionen zeigen, dass CO₂-Steuern, Investitionen in erneuerbare Energien und Klimaanpassungsprojekte erfolgreich umgesetzt werden können, um die Klimawirkung zu begrenzen. Die Herausforderung bleibt gewaltig, und das Wissen über erfolgreiche Beispiele sollte genutzt werden, um die globalen Emissionen schnell zu senken.</p>
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		<title>Klimawandel in Städten: Maßnahmen zur Anpassung und Resilienz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 10:29:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fakten, Zahlen]]></category>
		<category><![CDATA[was können WIR tun]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/klimawandel-in-staedten-massnahmen-zur-anpassung-und-resilienz/" title="Klimawandel in Städten: Maßnahmen zur Anpassung und Resilienz" rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/08/regierungsviertel-bangkok-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Städte weltweit leiden stark unter den Auswirkungen des Klimawandels." style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/08/regierungsviertel-bangkok-150x150.jpg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/08/regierungsviertel-bangkok-300x300.jpg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/08/regierungsviertel-bangkok-75x75.jpg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Städte weltweit leiden stark unter den Auswirkungen des Klimawandels. Die dichte Besiedlung und der intensive Ressourcenverbrauch machen Ballungsräume besonders anfällig für extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser und Hitzewellen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, müssen Städte präventive, anpassende und widerstandsfähige Maßnahmen ergreifen. 1. Grüne Infrastruktur und Stadtbegrünung &#8211; Parkanlagen und Grünflächen:Städte legen Parks, Gärten und Grünflächen an, um die Temperaturen zu senken. Pflanzen kühlen die Luft durch Verdunstung und bieten Schatten. &#8211; Gründächer und Fassadenbegrünung:Gründächer und begrünte Fassaden isolieren Gebäude und reduzieren die Wärmeabstrahlung. &#8211; Straßenbäume:Städte pflanzen Bäume entlang von Straßen und Plätzen, um Schatten zu spenden und die Oberflächentemperatur zu senken. 2. Wasserbasierte Kühlung &#8211; Brunnen und Wasserflächen:Städte integrieren Wasserflächen wie Teiche, Brunnen und Kanäle, um die Verdunstung zu erhöhen und die Umgebungstemperatur zu senken. &#8211; Kühlstraßen:Städte kühlen Straßenoberflächen mit Wasser, um die Hitzeentwicklung zu reduzieren. 3. Bauweisen und Materialien &#8211; Helle und reflektierende Materialien:Städte verwenden helle Farben und reflektierende Materialien für Gebäudeoberflächen, Straßen und Plätze, um Sonnenlicht zu reflektieren. &#8211; Klimagerechtes Bauen:Neubauten minimieren die Hitze durch Wärmedämmung, natürliche Belüftungssysteme und geeignete Ausrichtung. &#8211; Sonnenschutzstrukturen:Städte setzen Überdachungen, Markisen und Sonnenschutzvorrichtungen ein, um die direkte Sonneneinstrahlung zu verringern. 4. Verbesserte Stadtplanung &#8211; Reduzierung der Versiegelung:Städte minimieren versiegelte Flächen und fördern durchlässige Pflaster und Grünflächen. &#8211; Entwicklung von Frischluftschneisen:Städte schaffen unbebaute Korridore, die den Luftaustausch ermöglichen. &#8211; Anpassung der Bebauungsdichte:Städte planen die Bebauungsdichte so, dass ausreichend Platz für Grünflächen und Belüftung bleibt. 5. Klimatisierung und Energieeffizienz &#8211; Energieeffiziente Klimatisierung:Städte fördern energieeffiziente Kühlsysteme und natürliche Belüftungskonzepte. &#8211; Klimaneutrale Energienutzung:Städte setzen erneuerbare Energien, insbesondere Solarenergie, zur Klimatisierung ein. 6. Öffentlichkeitsarbeit und Bildung &#8211; Bewusstseinsbildung:Städte führen Aufklärungskampagnen über die Risiken von Hitzewellen und entsprechende Verhaltensweisen durch. &#8211; Hitzeaktionspläne:Städte entwickeln Hitzeaktionspläne mit präventiven Maßnahmen und Notfallstrategien. 7. Soziale Maßnahmen und Unterstützungssysteme &#8211; Unterstützung gefährdeter Gruppen:Städte richten Kühlräume in Gemeinschaftszentren ein und achten besonders auf vulnerable Gruppen. &#8211; Anpassung der Arbeitszeiten:Städte führen flexible Arbeitszeiten ein, um Außentätigkeiten während der heißesten Stunden zu vermeiden. Beispiele aus Bangkok, Kopenhagen und den Niederlanden Bangkok: Überflutungen bekämpfen Bangkok, die Hauptstadt Thailands, liegt knapp über dem Meeresspiegel und ist stark von Überschwemmungen bedroht. Starkregen, steigender Meeresspiegel und Flusseinflüsse wie der Chao Phraya verschärfen die Situation. Maßnahmen1. **Hochwasserschutzsysteme:** Bangkok hat Dämme, Kanäle und Pumpstationen installiert. Der „Monkey Cheek“-Ansatz speichert Wasser in Reservoirs und lässt es kontrolliert ab.2. **Stadtplanungsanpassungen:** Die Stadt investiert in schwimmende und erhöhte Gebäude und schafft grüne Flächen als natürliche Rückhaltebecken.3. **Frühwarnsysteme:** Moderne Technologien verbessern Vorhersagen und ermöglichen rechtzeitige Warnungen an die Bevölkerung. Neues Regierungsviertel in Bangkok Kopenhagen: Klimaanpassung durch StadtgestaltungKopenhagen hat sich als Vorreiter in der Klimaanpassung positioniert. Besonders Starkregenereignisse stellen eine Herausforderung dar. Maßnahmen1. Grüne und Blaue InfrastrukturKopenhagen integriert Grünflächen und Wasser in die Stadtgestaltung. Der „Superkilen“-Park dient der Aufnahme und Speicherung von Wasser.2. Smarte Wassermanagement-SystemeDie Stadt überwacht und steuert den Wasserabfluss mit einem hochentwickelten System.3. KlimaboulevardsDiese Straßen leiten und speichern Regenwasser und können bei Bedarf in Flüsse umgewandelt werden. Niederlande: Leben mit dem WasserDie Niederlande haben eine lange Geschichte im Umgang mit Wasser, da große Teile des Landes unter dem Meeresspiegel liegen. Maßnahmen1. Delta-ProgrammDieses Programm schützt das Land vor Sturmfluten und dem steigenden Meeresspiegel. Das „Maeslantkering“ schützt den Rotterdamer Hafen.2. Raum für den FlussDie Niederlande verlagern Flussläufe, erweitern Überschwemmungsgebiete und machen bewusst Flächen überflutbar.3. Schwimmende ArchitekturSchwimmende Häuser und Viertel werden gebaut, um Hochwasserereignisse zu überstehen. FazitDie Beispiele aus Bangkok, Kopenhagen und den Niederlanden zeigen, dass es keine universelle Lösung für die Herausforderungen des Klimawandels gibt. Jede Stadt muss individuelle Maßnahmen entwickeln, die auf ihre spezifischen Risiken und Gegebenheiten zugeschnitten sind. Präventive Infrastrukturen, durchdachte Stadtplanung und innovative Technologien spielen eine zentrale Rolle. Städte, die frühzeitig und konsequent auf den Klimawandel reagieren, können die Lebensqualität ihrer Bewohner sichern und als Vorbilder für andere Städte weltweit dienen. Empfehlung Von grau zu grün Gutes Klima für die Stadt plan b ZDF 29 min &#124; Datum: 27.07.2024</p>
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		<title>Wir müssen endlich handeln – Extremwetterereignisse nehmen weiter zu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 09:16:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Zahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/wir-muessen-endlich-handeln-extremwetterereignisse-nehmen-weiter-zu/" title="Wir müssen endlich handeln – Extremwetterereignisse nehmen weiter zu" rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/08/unwetter_starkregen-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Wir müssen endlichen handeln – Extremwetterereignisse nehmen weiter zu, Es ist Zeit, aufzuwachen. Die Klimakatastrophe ist in vollem Gange." style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/08/unwetter_starkregen-150x150.jpg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/08/unwetter_starkregen-300x300.jpg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/08/unwetter_starkregen-75x75.jpg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Es ist Zeit, aufzuwachen. Die Klimakatastrophe ist in vollem Gange. Wer glaubt, so weitermachen zu können, sollte sich fragen, was er der nächsten Generation hinterlässt. Wir verschwenden wertvolle Ressourcen, versiegeln immer mehr Boden und wundern uns, wenn unsere Städte nach 20 Minuten Regen überflutet sind. Es ist nicht fünf vor zwölf, nicht fünf nach, sondern bereits 00:30 Uhr. Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Extremwetterereignisse vom 1. Januar 2024 bis zum 18. August 2024, basierend auf den verfügbaren Informationen: Hitzewelle in Indien und Teilen Asiens (April &#8211; Mai 2024)Teile Indiens erlebten Temperaturen von bis zu 47 Grad Celsius. Dies führte zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen und Todesfällen. Experten zufolge war diese Hitzewelle aufgrund des Klimawandels 45-mal wahrscheinlicher und intensiver. Überschwemmungen in Brasilien (April &#8211; Mai 2024)Im südlichen Bundesstaat Rio Grande do Sul verursachten schwere Regenfälle massive Überschwemmungen. Über 100 Menschen starben, und 1,5 Millionen Menschen wurden vertrieben. Auch hier wird ein Zusammenhang mit dem Klimawandel vermutet. Tornados in den USA (Frühjahr 2024)Über einen Zeitraum von vier Tagen tobten mehr als 100 Tornados im Mittleren Westen und den Great Plains. Dies führte zu erheblichen Schäden und Todesfällen. Sturm &#8222;Gerald&#8220; (Februar 2024)Ein schwerer Sturm traf Nordwesteuropa, insbesondere Großbritannien, Frankreich und die Benelux-Staaten. Er verursachte erhebliche Schäden durch starke Winde und Überschwemmungen entlang der Küsten. Zahlreiche Flüge und Zugverbindungen wurden gestrichen, und tausende Haushalte waren ohne Strom. Hitzewellen in Südeuropa (Juni &#8211; August 2024)Südeuropa, insbesondere Spanien, Italien und Griechenland, erlebte während des Sommers mehrere Hitzewellen mit Temperaturen über 40 Grad Celsius. Diese Hitzewellen führten zu zahlreichen Waldbränden, Ernteausfällen und gesundheitlichen Problemen in der Bevölkerung. Überschwemmungen in Deutschland und Österreich (Juli 2024)Heftige Regenfälle führten in Teilen Deutschlands und Österreichs zu schweren Überschwemmungen. Besonders betroffen waren Regionen entlang der Donau und der Elbe, wo Flüsse über die Ufer traten und erhebliche Schäden anrichteten. Starkregen in den Alpen (August 2024)In den Alpenregionen, besonders in der Schweiz und Österreich, kam es zu intensiven Regenfällen, die Murenabgänge und lokale Überschwemmungen verursachten. Dies führte zu Straßensperrungen und Evakuierungen in gefährdeten Gebieten. Vergleich der Jahre:1. HitzewellenDie Hitzewellen in Europa im Sommer 2024 waren intensiver und länger anhaltend als im Vorjahr. Besonders betroffen waren Südeuropa und Teile Mitteleuropas, wo Temperaturen von über 40 Grad Celsius häufiger vorkamen. 2. Starkregen und ÜberschwemmungenAuch die Häufigkeit von Starkregenereignissen hat zugenommen, was zu vermehrten Überschwemmungen in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland und Österreich, führte. Diese Ereignisse wurden durch stärkere und häufigere Regenfälle verursacht, die ebenfalls mit den steigenden globalen Temperaturen in Verbindung stehen. 3. StürmeDie Intensität und Anzahl der Winterstürme, wie der Sturm &#8222;Gerald&#8220; im Februar 2024, war höher als in den vergangenen Jahren, was zu größeren Schäden und Störungen führte. Insgesamt zeigen die Daten und Berichte für 2024, dass die Extremwetterereignisse in Europa zugenommen haben, sowohl in ihrer Häufigkeit als auch in ihrer Intensität. Um die Auswirkungen von Starkwetterereignissen in der Zukunft zu mildern, muss die Politik entschlossene und umfassende Maßnahmen ergreifen. Diese Maßnahmen sollten sowohl die Verringerung der Treibhausgasemissionen als auch die Anpassung an die unvermeidlichen Folgen des Klimawandels umfassen. Hier sind einige zentrale Schritte: 1. Klimaschutzmaßnahmen intensivieren&#8211; DekarbonisierungSchnelle Reduktion der Treibhausgasemissionen durch den Übergang zu erneuerbaren Energien, Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und die Förderung energieeffizienter Technologien. &#8211; Förderung von ElektromobilitätAusbau der Ladeinfrastruktur Subvention von Elektrofahrzeugen, um den CO2-Ausstoß im Verkehrssektor zu senken. &#8211; Internationale KooperationenStärkiung internationaler Klimaabkommen und Kooperationen, um globale Emissionsziele zu erreichen. 2. Anpassungsmaßnahmen verstärken&#8211; Infrastruktur anpassenVerbesserung der Widerstandsfähigkeit von Infrastrukturen wie Deichen, Abwassersystemen und Stromnetzen, um extremen Wetterbedingungen standzuhalten. &#8211; FrühwarnsystemeErweitern und verbessern von Frühwarnsystemen für Wetterextreme, um rechtzeitige Evakuierungen und andere Vorsorgemaßnahmen zu ermöglichen. &#8211; Städtische PlanungKlimagerechte Stadtplanung, einschließlich grüner Infrastrukturen wie Parks und Dachbegrünungen, um Überflutungen zu reduzieren und Hitzeinseln zu verringern. 3. Biodiversität und Ökosysteme schützen&#8211; Wiederherstellung natürlicher PufferzonenRenaturierung der Flussauen, Moore und Küstengebiete, um natürliche Puffer gegen Überschwemmungen zu schaffen. &#8211; Förderung nachhaltiger LandwirtschaftFörderung von Praktiken, die die Bodenqualität verbessern und die Wasserretention erhöhen, um Dürren und Überschwemmungen besser zu bewältigen. 4. Gesellschaftliche Resilienz erhöhen&#8211; Bildung und SensibilisierungFördern von Bildungsprogrammen und Öffentlichkeitsarbeit, um das Bewusstsein für Klimarisiken und notwendige Anpassungsmaßnahmen zu schärfen. &#8211; Sozialer SchutzEntwicklung sozialer Sicherheitsnetze, um besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen vor den Auswirkungen von Klimakatastrophen zu schützen. Herausforderung durch die Sparpolitik Eine Sparpolitik, die auf strikte Haushaltsdisziplin abzielt, kann die Umsetzung dieser notwendigen Maßnahmen erheblich erschweren. Investitionen in den Klimaschutz und die Anpassung erfordern erhebliche finanzielle Mittel, die oft über kurzfristige Haushaltsziele hinausgehen. Langfristige Einsparungen durch die Vermeidung von Klimaschäden müssen gegen die unmittelbaren Kosten der Maßnahmen abgewogen werden. Eine kluge Fiskalpolitik, die Nachhaltigkeit priorisiert, kann jedoch auch innerhalb eines strikten Haushaltsrahmens erfolgreiche Klimaschutzmaßnahmen ermöglichen. Dazu gehört die Umwidmung bestehender Subventionen von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien, die Einführung von CO2-Steuern und die Nutzung öffentlicher Investitionen, um private Mittel für den Klimaschutz zu mobilisieren. Letztlich ist es entscheidend, dass politische Entscheidungsträger die langfristigen wirtschaftlichen Vorteile und die Notwendigkeit von Investitionen in Klimaschutz und Anpassung erkennen und entsprechend handeln. Ohne diese Investitionen könnten die Kosten durch Klimaschäden in der Zukunft untragbar werden. Quellen:DW &#124; Daswetter.com &#124; Meteored</p>
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		<title>Der Klimawandel lässt sich nicht mehr leugnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jul 2024 09:47:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/der-klimawandel-laesst-sich-nicht-mehr-leugnen/" title="Der Klimawandel lässt sich nicht mehr leugnen" rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/07/stauseelago-fanaco-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Klimawandel lässt sich nicht mehr leugnen" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/07/stauseelago-fanaco-150x150.jpg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/07/stauseelago-fanaco-300x300.jpg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/07/stauseelago-fanaco-75x75.jpg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Siziliens Wasserressourcen am Scheideweg. Sizilien steht vor einer dramatischen Herausforderung: Der Klimawandel zeigt hier seine verheerenden Folgen. Der erste Stausee der Insel ist komplett ausgetrocknet, und auch der größte See, der Simeto, leidet unter Wassermangel. Diese Entwicklungen verdeutlichen die dringende Notwendigkeit, sofortige Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Die Austrocknung des Stausees: Ein Alarmsignal Der ausgetrocknete Stausee war lange Zeit eine lebenswichtige Wasserquelle für die Landwirtschaft und die Trinkwasserversorgung. In der Region palermo versorgte er ca. 1,2 Millionen Einwohner mit Trinkwasser. Sein Verschwinden bedroht die lokale Landwirtschaft und die Wasserversorgung der Bevölkerung. Steigende Temperaturen und veränderte Niederschlagsmuster, verursacht durch den Klimawandel, führen zu längeren Dürreperioden und verringern die Wassermengen in den Reservoirs. Menschliche Aktivitäten wie übermäßige Wassernutzung und fehlende nachhaltige Bewirtschaftung verschärfen die Situation zusätzlich. Simeto in Gefahr: Der Größte See Siziliens trocknet aus Auch der Simeto, Siziliens größter See, trocknet aus. Diese Entwicklung bedroht zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und das regionale Ökosystem. Die Wasserknappheit beeinträchtigt Landwirtschaft, Industrie und Haushalte. Zudem verschärft sich die Erosion der Uferzonen, was zu weiteren ökologischen Schäden führt. Klimatische Veränderungen und menschliche Eingriffe belasten das Ökosystem des Simeto erheblich. Dringender Handlungsbedarf: Nachhaltige Lösungen sind gefragt Angesichts dieser alarmierenden Entwicklungen müssen sofortige und nachhaltige Maßnahmen ergriffen werden, um Siziliens Wasserressourcen zu schützen. Ein ganzheitliches und koordiniertes Vorgehen ist erforderlich. Dazu gehört die Reduzierung der Treibhausgasemissionen und die nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen. Erstens müssen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels intensiviert werden. Dazu gehören die Förderung erneuerbarer Energien, die Verbesserung der Energieeffizienz und die Reduzierung der Emissionen aus Landwirtschaft und Industrie. Nur durch eine drastische Verringerung der globalen Emissionen können wir die Erwärmung des Planeten verlangsamen und die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels verhindern. Zweitens ist eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung unerlässlich. Dazu gehören der Bau und die Instandhaltung von Wasserspeicheranlagen, die Förderung effizienter Bewässerungstechniken und die Verringerung der Wasserverluste in den Versorgungsnetzen. Ebenso wichtig ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für den sparsamen Umgang mit Wasser und die Förderung von Wasserschutzmaßnahmen. Fazit: Ein Weckruf für die Menschheit Die Austrocknung des ersten Stausees auf Sizilien und die Bedrohung des Simeto sind deutliche Zeichen dafür, dass der Klimawandel nicht mehr ignoriert werden kann. Diese Entwicklungen sind ein Weckruf für die Menschheit, dass sofortige und entschlossene Maßnahmen erforderlich sind, um unsere Umwelt zu schützen und eine nachhaltige Zukunft zu gewährleisten. Es liegt in unserer Verantwortung, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Wasserressourcen und die Ökosysteme unserer Erde zu bewahren. Nur so können wir sicherstellen, dass zukünftige Generationen in einer lebenswerten Welt aufwachsen können.</p>
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		<title>CO2-Konzentration erreicht höchsten Stand seit 800.000 Jahren, warnt Mauna-Loa-Observatorium</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2024 10:29:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/co2-konzentration-erreicht-hoechsten-stand-seit-800-000-jahren-warnt-mauna-loa-observatorium/" title="CO2-Konzentration erreicht höchsten Stand seit 800.000 Jahren, warnt Mauna-Loa-Observatorium" rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/05/mauna-kea-2262288-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="CO2-Konzentration" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/05/mauna-kea-2262288-150x150.jpg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/05/mauna-kea-2262288-300x300.jpg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/05/mauna-kea-2262288-75x75.jpg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Das Mauna-Loa-Observatorium auf Hawaii hat einen beunruhigenden Rekord bei der CO2-Konzentration in der Atmosphäre gemessen. Seit den 1950er Jahren ist die CO2-Konzentration von 315 ppm auf 425,2 ppm im März 2024 angestiegen, ein beispielloser Anstieg von 4,7 ppm innerhalb eines Jahres. Dieser Anstieg ist sowohl auf natürliche Phänomene wie El Niño als auch auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen. El Niño führt zu Dürren und Hitzewellen, die das Pflanzenwachstum hemmen und die CO2-Bindung verringern. Gleichzeitig steigt die Gefahr von Waldbränden, die zusätzliches CO2 freisetzen. Den größten Anteil am Anstieg hat jedoch der Mensch, vor allem durch den Ausstoß fossiler Brennstoffe. Im vergangenen Jahr erreichten die Emissionen mit 36,8 Milliarden Tonnen weltweit einen Rekordwert. Historische Modelle zeigen, dass die CO2-Konzentration heute höher ist als in den letzten 800.000 Jahren. Die Daten des Mauna-Loa-Observatoriums zeigen zudem ein zyklisches Muster des Anstiegs, das auf jahreszeitliche Schwankungen der Photosynthese zurückzuführen ist. Trotz der Kritik von Klimaskeptikern bestätigen mehrere Messstationen weltweit die Genauigkeit der Daten des Mauna-Loa-Observatoriums.</p>
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		<title>Copernicus Bericht 2023 &#8211; Jahr der Klima-Extreme in Europa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2024 14:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Zahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/copernicus-bericht-2023-jahr-der-klima-extreme-in-europa/" title="Copernicus Bericht 2023 &#8211; Jahr der Klima-Extreme in Europa" rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/04/copernicusbericht-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="copernicus bericht. bild ki-generiert" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/04/copernicusbericht-150x150.jpg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/04/copernicusbericht-300x300.jpg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/04/copernicusbericht-75x75.jpg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Es ist offiziell: Der Copernicus Bericht 2023 bestätigt, dass wir in der heißesten Zeit seit Beginn der Aufzeichnungen leben. Mit globalen Temperaturen, die gefährlich nahe an der 1,5°C-Grenze liegen, schrillen die Alarmglocken lauter denn je. Doch was bedeutet das für uns und unseren Planeten? Werfen wir einen kritischen Blick auf die Daten. Die ungeschminkten Zahlen&#8211; Weltweiter Temperaturrekord: 2023 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1850.&#8211; Europäische Hitze: Europa erlebte das zweitwärmste Jahr mit Temperaturen, die 1,02°C über dem Durchschnitt lagen.&#8211; Meeresoberflächentemperaturen: Rekordwerte von April bis Dezember, beeinflusst durch das El-Niño-Phänomen. Lesen Sie zwischen den ZeilenDie nackten Fakten sind beunruhigend, aber sie erzählen nicht die ganze Geschichte. Hinter den steigenden Temperaturen verbergen sich menschliche Geschichten von Dürren, Missernten und Naturkatastrophen. Es ist eine Erinnerung daran, dass wir nicht nur Zuschauer in einem globalen Experiment sind, sondern aktive Teilnehmer, deren Entscheidungen das Ergebnis beeinflussen. Die Rolle des MenschenEs ist einfach, die Schuld auf natürliche Schwankungen wie El Niño zu schieben, aber wir müssen zugeben, dass menschliche Aktivitäten &#8211; insbesondere die Emission von Treibhausgasen &#8211; eine wichtige Rolle in diesem Drama spielen. Die Daten des Berichts spiegeln unser kollektives Versagen beim Schutz der Umwelt wider. SchlussfolgerungDer Copernicus Bericht 2023 ist mehr als eine Sammlung von Daten und Grafiken. Er ist ein Weckruf, der uns die Dringlichkeit des Handelns vor Augen führt. Es ist an der Zeit, dass wir unsere Verantwortung ernst nehmen und konkrete Maßnahmen gegen die Erderwärmung ergreifen. Denn wenn wir so weitermachen wie bisher, könnten die Berichte der kommenden Jahre noch düsterere Kapitel unserer Geschichte schreiben. Der Copernicus Bericht 2023 hebt mehrere Schlüsselaspekte im Zusammenhang mit Klimaextremen in Europa hervor. 1. Immer mehr Tage mit extremer Hitze in Europa Im Jahr 2023 erlebte Europa das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Zahl der Tage mit starker Wärmebelastung hat zugenommen, was zu einer höheren Zahl extremer Hitzetage geführt hat. Auf dem Höhepunkt einer Hitzewelle im Juli litten 41 Prozent Südeuropas unter starker, sehr starker oder extremer Hitze Anzahl der Tage im verlängerten Sommer (JJAS) 2023 mit &#8222;sehr starker Hitzebelastung&#8220; Anomalien der jährlichen Oberflächenlufttemperatur für das europäische Festland (Bereich WMO RA VI Europe) im Vergleich zum Durchschnitt 1991-2020 2. Immer höhere Temperaturen2023 war das gemeinsam mit 2020 wärmste Jahr in der WMO RA VI (Europa) Mit 1,0°C über dem Durchschnitt und 2,6°C über dem vorindustriellen Niveau erlebte Europa (WMO RA VI) 2023 das gemeinsam wärmste Jahr in den Aufzeichnungen. Fast die gesamte Region hatte überdurchschnittliche Temperaturen für das gesamte Jahr, mit Ausnahme von Skandinavien, Island und Südostgrönland. Die überdurchschnittlichsten Temperaturen gab es in der europäischen Arktis. Der Herbst war der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen für die Region; der September war in weiten Teilen Kontinentaleuropas außergewöhnlich warm, während im November in den östlichen Teilen der Region und in der europäischen Arktis Temperaturen von bis zu 6°C über dem Durchschnitt verzeichnet wurden. 3. ÜberschwemmungenFür Europa insgesamt war die Wasserführung im Allgemeinen etwa Durchschnitt. In den Monaten Februar, Juni, Juli und Oktober lag er leicht unter dem Durchschnitt, im Juli und Oktober leicht unter dem Durchschnitt und im Januar, April und August leicht über dem von April und August. Trockenheit herrschte in einigen Flüssen wie dem Ebro, der im Mai fast rekordverdächtig niedrige Abflüsse verzeichnete Mai und der Po, der das ganze Jahr über unterdurchschnittlicheund von Februar bis April rekordverdächtig niedrige Abflüsse verzeichnete. Im November lag die Abflussmenge für ganz Europa weit über dem überdurchschnittlich hoch und erreichte im Dezember den höchsten Dezember die höchsten Werte seit Beginn der Aufzeichnungen, wobei in fast einem Viertel des  europäischen Flussnetzes. Rekordhohe oder rekordnahe Abflüsse rekordverdächtig hohe Abflüsse in großen Flusseinzugsgebieten, die auf eine Reihe von Stürmen zwischen Oktober und Dezember. Flüsse, an denen der Abfluss an einem beliebigen Tag im Jahr 2023 die Hochwasserschwellen überschritten hat Jährliche Veränderung der Gletschermasse 4. GletscherSeit 1976 sind 850 km3 Gletschereis in Europa verloren gegangen. Gletscher in allen europäischen Regionen verzeichneten bis 2023 einen weiteren Eisverlust. Von 2022 bis 2023 verlieren die Gletscher in den Alpen rund 10% ihres Volumens.Die Gletscher rund um den Globus verzeichneten mit rund 600 Gigatonnen Wasser einen neuen Jahresrekord an Eisverlust. Das sind 100 Gigatonnen mehr als in jedem anderen aufgezeichneten Jahr und entspricht fast dem Fünffachen der in allen Gletschern Mitteleuropas enthaltenen Eismenge. Schätzungen zufolge hat dieser Eisverlust zum Anstieg des Meeresspiegels um 1,7 mm beigetragen &#8211; der größte jährliche Beitrag, der jemals aufgezeichnet wurde.Zudem kam es zu den größten Waldbränden aller Zeiten, die sowohl die natürlichen Ökosysteme als auch die Landwirtschaft und das Wassermanagement beeinträchtigten. Diese Entwicklungen zeigen die dringende Notwendigkeit, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu ergreifen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber seinen Auswirkungen zu stärken. Kompletter Bericht als PDF</p>
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		<title>E-Fuels: Brückentechnologie oder Sackgasse der Mobilitätswende?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2024 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Zahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/e-fuels-brueckentechnologie-oder-sackgasse-der-mobilitaetswende/" title="E-Fuels: Brückentechnologie oder Sackgasse der Mobilitätswende?" rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/03/e-mobil_efuels-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="e-mobilität, wasserstoff, e-fuels" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/03/e-mobil_efuels-150x150.jpg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/03/e-mobil_efuels-300x300.jpg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/03/e-mobil_efuels-75x75.jpg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Elektroautos vs. E-Fuels und Wasserstoffantrieb: Eine thermodynamische und ökologische Analyse Die Debatte um die Zukunft der Mobilität ist in vollem Gange. Elektroautos (BEVs), E-Fuels und Wasserstoffantriebe gelten als führende Kandidaten für eine nachhaltige Verkehrswende. In diesem Artikel werden diese drei Technologien unter dem Gesichtspunkt der Thermodynamik, Effizienz und des CO2-Verbrauchs während des Produktionsprozesses untersucht. Thermodynamik und EffizienzDie Effizienz eines Antriebssystems hängt vom Wirkungsgrad ab, der angibt, wie gut Energie in nutzbare Arbeit umgewandelt wird. Elektroautos haben hier einen klaren Vorteil, da Elektromotoren einen Wirkungsgrad von bis zu 95% erreichen können. Im Vergleich dazu haben Verbrennungsmotoren, die mit E-Fuels betrieben werden, einen deutlich niedrigeren Wirkungsgrad von etwa 20-30%. Wasserstoffantriebe, die über Brennstoffzellen Strom erzeugen, weisen einen Wirkungsgrad von etwa 40-60% auf. Allerdings muss der Wasserstoff zunächst durch Elektrolyse gewonnen werden, was zusätzliche Energie erfordert und den Gesamtwirkungsgrad des Systems verringert. CO2-Verbrauch und ProduktionEs ist wichtig, den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs zu berücksichtigen, einschließlich der Herstellung der Batterien oder Brennstoffzellen sowie der Produktion des Treibstoffs. Elektroautos sind vorteilhaft, wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt. Die Produktion von E-Fuels ist jedoch energieintensiv und kann, wenn sie nicht mit erneuerbaren Energien betrieben wird, zu einem hohen CO2-Ausstoß führen. Die Herstellung von Wasserstoff kann ebenfalls CO2-neutral sein, wenn er durch Elektrolyse mit Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Die derzeitige globale Produktion von emissionsarmem Wasserstoff ist jedoch noch gering. Globale Verfügbarkeit und VerbrauchDie Verfügbarkeit von Strom, E-Fuels und Wasserstoff hängt stark von der globalen Infrastruktur und den Investitionen in erneuerbare Energien ab. Während die Produktion von erneuerbarem Strom stetig zunimmt, ist die Herstellung von E-Fuels und Wasserstoff noch nicht in dem Maße skalierbar. Die Wahl des Antriebssystems für die Zukunft hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Effizienz, der CO2-Bilanz und der Verfügbarkeit von Ressourcen. Derzeit bieten Elektroautos die höchste Effizienz und bei Nutzung von erneuerbarem Strom auch die beste CO2-Bilanz. Wasserstoff könnte in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, insbesondere bei schweren Fahrzeugen und langen Strecken. E-Fuels sind eine Option, um bestehende Fahrzeuge weiter zu nutzen. Allerdings stellen sie aufgrund ihrer geringeren Effizienz und höheren CO2-Emissionen bei der Produktion eine weniger nachhaltige Lösung dar. Die Entscheidung für eine dieser Technologien wird letztendlich von den Fortschritten in der Effizienz, der Infrastruktur und der globalen Energiepolitik abhängen. Verfügbarkeit von Wasserstoff in der Zukunft Die Menge an Wasserstoff, die energieintensive Betriebe wie die Stahlindustrie in Deutschland benötigen, ist beträchtlich. Für eine klimaneutrale Stahlproduktion im Jahr 2050 könnten in Deutschland etwa 2,2 Millionen Tonnen klimaneutraler Wasserstoff pro Jahr erforderlich sein. Dies entspricht einem Energiegehalt von rund 77 TWh, wenn man von einem Energiegehalt von 33,33 kWh pro Kilogramm Wasserstoff ausgeht. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Zahlen auf aktuellen Studien und Prognosen basieren, die sich mit der Zeit ändern können. Insbesondere wenn es um die Entwicklung neuer Technologien und Produktionsmethoden geht, kann sich der Bedarf an Wasserstoff verändern. Die tatsächlich benötigte Menge an Wasserstoff hängt auch von der Geschwindigkeit der Energiewende und der Umstellung auf klimaneutrale Produktionsprozesse ab. Die wissenschaftliche Gemeinschaft hat sich intensiv mit der Nutzung von Wasserstoff und E-Fuels in PKWs beschäftigt. Die Forschung zeigt, dass E-Fuels aus ökonomischen und ökologischen Gründen nicht für den großflächigen Einsatz in PKWs und LKWs geeignet sind. Die Hauptgründe dafür sind der hohe Energiebedarf bei der Herstellung und die fragwürdige Umweltbilanz. Dies stellt ein mögliches Hindernis für die Verkehrswende dar. In einigen Nischenanwendungen könnte Wasserstoff sinnvoll sein. Allerdings deutet die aktuelle wissenschaftliche Meinung darauf hin, dass E-Fuels und Wasserstoff für PKWs im Vergleich zur direkten Elektrifizierung durch batteriebetriebene Fahrzeuge zu ineffizient und zu teuer sind. In Bezug auf die realistische Produktionskapazität wird diskutiert, dass die weltweite erneuerbare Stromproduktion fast verdoppelt werden müsste, um bis zum Jahr 2050 einen weltweiten Anteil von zehn Prozent an grünem Wasserstoff und synthetischen Brenn- und Kraftstoffen einschließlich E-Fuels zu erreichen. Dies lässt vermuten, dass E-Fuels und Wasserstoff vorerst teuer und selten bleiben werden. Elektromobilität stellt eine bereits breit verfügbare und energieeffiziente Alternative für PKWs dar. Das bedeutet, dass mit der Menge an Wasserstoff, die für die Stahlindustrie in Deutschland benötigt wird, etwa 14,67 Millionen PKWs für ein Jahr betankt werden könnten. Das sind 23.73 % des gesamten PKW-Anteils in Deutschland. Diese Berechnung ist natürlich stark vereinfacht und berücksichtigt nicht die Effizienzverluste bei der Verteilung und Speicherung von Wasserstoff oder andere Faktoren wie saisonale Schwankungen im Fahrverhalten. Es dient lediglich als grobe Schätzung. Kann Herr Wissing nicht rechnen? Im Jahr 2022 betonte er noch die Wichtigkeit einer technologieoffenen Herangehensweise und sprach sich dafür aus, verschiedene Energieträger dort einzusetzen, wo sie am effizientesten sind. Für PKWs sah er den elektrischen Antrieb als die effizienteste Lösung. Zwei Jahre später dann dies: Volker Wissing zum geplanten Aus für Autos mit Verbrennungsmotor in Europa ab 2035. Er betonte, dass Fahrzeuge, die ausschließlich mit klimaneutralen Kraftstoffen wie E-Fuels betankt werden, auch nach 2035 neu zugelassen werden können. Wissing ist der Meinung, dass die Ausnahme für E-Fuels juristisch sicher ist, obwohl es Kritik an den hohen Herstellungskosten und der schlechten Energiebilanz gibt. Die EU hat sich endgültig dafür entschieden, ein Schlupfloch für E-Fuels zu schaffen, nachdem Deutschland wochenlang Widerstand geleistet hatte. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass auch nach 2035 weiterhin Verbrennungsmotoren zugelassen werden können, sofern sie ausschließlich mit E-Fuels betrieben werden. Diese Entscheidung verdeutlicht, dass die Diskussion um den Ausstieg aus Verbrennungsmotoren und die Rolle von E-Fuels in Politik und Gesellschaft weiterhin kontrovers diskutiert wird. QuellenWasserstoff als Basis für eine klimaneutrale Stahlproduktion &#8211; www.stahl-online.deZukünftiger Wasserstoffbedarf in einzelnen Sektoren &#8211; Deutscher BundestagWie viel grünen Wasserstoff benötigt Europas Industrie im Jahr 2050 &#8211; www.isi.fraunhofer.deAusarbeitung Wasserstoffbedarf &#8211; Deutscher BundestagWasserstoff statt Kohle: Wie wird Stahl grün? &#124; BDEW &#8211; www.bdew.deEine Wasserstoff-Roadmap für Deutschland &#8211; Fraunhofer E-Fuels nicht sinnvoll für großflächigen Einsatz bei Pkw und Lkw &#8211; www.isi.fraunhofer.deStudie: E-Fuels sind zu ineffizient und zu teuer &#8211; www.auto-motor-und-sport.dePublikation &#8211; E-Fuels zwischen Wunsch und Wirklichkeit &#8211; www.agora-verkehrswende.deWasserstoff und E-Fuels &#124; oeko.de &#8211; www.oeko.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://auf-was-warten-wir.de/e-fuels-brueckentechnologie-oder-sackgasse-der-mobilitaetswende/">E-Fuels: Brückentechnologie oder Sackgasse der Mobilitätswende?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://auf-was-warten-wir.de">Auf was warten wir?</a>.</p>
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		<title>Tödliche Fangmethoden: Illegale Fischerei zerstört marine Ökosysteme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2024 08:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/toedliche-fangmethoden-illegale-fischerei-zerstoert-marine-oekosysteme/" title="Tödliche Fangmethoden: Illegale Fischerei zerstört marine Ökosysteme" rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/03/piratenfischerei-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="illegale fischerei" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/03/piratenfischerei-150x150.jpg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/03/piratenfischerei-300x300.jpg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/03/piratenfischerei-75x75.jpg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Illegale Fischerei und ihre weltweiten Folgen. Die Schattenseiten der globalen Fischereiindustrie. Trotz internationaler Bemühungen und strengerer Gesetze bleibt die illegale Fischerei ein hartnäckiges Problem in den Weltmeeren. Fast jeder fünfte Fisch, der auf unseren Tellern landet, stammt aus illegaler, unregulierter oder nicht gemeldeter Fischerei (IUU-Fischerei).Illegale, unregulierte und nicht gemeldete Fischerei (IUU-Fischerei) ist ein lukratives Geschäft, das Schätzungen zufolge jährlich zwischen zehn und 23 Milliarden US-Dollar einbringt. Weltweit werden jährlich 90 Millionen Tonnen Fisch gefangen, wovon schätzungsweise 20 Prozent illegal Ursprungs sind. Das bedeutet, dass jeder fünfte Fisch illegal gefangen wird.Diese Zahlen verdeutlichen das immense Ausmaß eines illegalen Marktes, der nicht nur die Meeresökologie bedroht, sondern auch die Lebensgrundlage von Millionen Menschen, die von der Fischerei abhängig sind. Die Gründe für die anhaltende Verbreitung der IUU-Fischerei sind vielfältig. Mangelnde Überwachung und Durchsetzung sind ein Hauptproblem in vielen Teilen der Welt, da es an Ressourcen und politischem Willen fehlt, um gegen IUU-Fischerei vorzugehen. Korruption und schwache Rechtsstaatlichkeit begünstigen in einigen Ländern die illegale, ungemeldete und unregulierte Fischerei (IUU-Fischerei). Die weltweit hohe Nachfrage nach Fischprodukten erhöht den Druck auf die Fischbestände und begünstigt somit die IUU-Fischerei. Komplexe Lieferketten erschweren oft die Rückverfolgbarkeit von Fischereierzeugnissen, wodurch IUU-Fischer ihre illegalen Fänge in den legalen Markt einschleusen können. Die Auswirkungen der IUU-Fischerei sind verheerend. Überfischung führt zum Zusammenbruch der Fischbestände und schädigt die marinen Ökosysteme. Legale Fischer und Gemeinden leiden unter unfairem Wettbewerb und sinkenden Fischpreisen. Die IUU-Fischerei untergräbt die Ernährungssicherheit und fördert Arbeitsbedingungen, die oft an moderne Sklaverei grenzen. Um dieser globalen Krise zu begegnen, sind koordinierte internationale Anstrengungen erforderlich.  Durch schleppnetze zerstörte Seegraswiesen. Eine Kombination aus strenger Überwachung, besserer Durchsetzung der Fischereigesetze, Transparenz in den Lieferketten und einer stärkeren Sensibilisierung der Verbraucher für die Herkunft ihrer Fischprodukte ist notwendig. Die IUU-Fischerei stellt nicht nur eine Bedrohung für die Meeresumwelt dar, sondern auch für die Grundprinzipien der Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Es ist an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft zusammenarbeitet, um gegen diese versteckte Epidemie vorzugehen, die unsere Ozeane und ihre Bewohner bedroht. Die Herausforderungen der einheimischen Fischer im Golf von Gabès In den Küstengemeinden Kerkennah und Djerba, wo die Fischerei seit Generationen das Rückgrat der lokalen Wirtschaft bildet, stehen die einheimischen Fischer vor einer existenziellen Krise. Der traditionelle und nachhaltige Ansatz, der das ökologische Gleichgewicht und die Erneuerung der Fischbestände berücksichtigt, gerät zunehmend unter Druck. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Überfischung durch industrielle Fangflotten Große, industrielle Fangflotten fischen mit fortschrittlicher Technologie und in einem Maß, das die nachhaltigen Praktiken der lokalen Fischer in den Schatten stellt. Die industrielle Fischerei hat in vielen Regionen zu einer Überfischung geführt, die die nachhaltigen Praktiken der lokalen Fischer in den Schatten stellt. Dies führt zu einer Erschöpfung der Fischbestände, von denen die Gemeinschaften abhängig sind. Dies hat zur Erschöpfung der Fischbestände geführt, von denen die Gemeinschaften abhängig sind. Es ist wichtig, dass Maßnahmen ergriffen werden, um die Überfischung zu stoppen und die Fischbestände wiederherzustellen. Illegale FischereiDarüber hinaus gibt es auch illegale Fischereiaktivitäten, die die Situation noch verschlimmern. Trotz internationaler und nationaler Bemühungen bleibt die illegale Fischerei ein Problem, das die Anstrengungen der einheimischen Fischer untergräbt und die Meeresressourcen gefährdet. Veränderungen im Ökosystem, verursacht durch den Klimawandel und Verschmutzung, beeinträchtigen die Lebensräume der Fische und somit die Fischgründe, auf die sich die lokalen Fischer verlassen. Auch wirtschaftliche Schwierigkeiten tragen zur Problematik bei. Die einheimischen Fischer stehen vor wirtschaftlichen Herausforderungen, da sie mit den niedrigen Preisen, die durch die globale Konkurrenz diktiert werden, nicht mithalten können. Dies erschwert ihnen das Bestreiten ihres Lebensunterhalts. Um die einheimische Fischerei zu unterstützen und ihre Zukunft zu sichern, müssen die lokalen Fischereigemeinschaften gestärkt werden. Durch die Förderung von Kooperativen und die Unterstützung beim Zugang zu Märkten können einheimische Fischer eine stärkere Verhandlungsposition erreichen. Die Kennzeichnung von nachhaltig gefangenem Fisch kann Verbrauchern helfen, bewusste Entscheidungen zu treffen und die einheimische Fischerei zu unterstützen. Es ist wichtig, Bildung und Aufklärung zu fördern. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedeutung der nachhaltigen Fischerei und die Herausforderungen, denen sich die einheimischen Fischer gegenübersehen, ist entscheidend. Politische Unterstützung ist erforderlich, um die einheimische Fischerei durch geeignete Gesetze und Vorschriften zu schützen und zu fördern, um ein faires und nachhaltiges Fischereimanagement zu gewährleisten. Die Fischer von Kerkennah und Djerba stehen stellvertretend für viele andere Gemeinschaften weltweit, die um das Überleben ihrer traditionellen Lebensweise kämpfen. Es ist wichtig, dass wir alle &#8211; Verbraucher, Politiker und die internationale Gemeinschaft &#8211; zusammenarbeiten, um die nachhaltige Fischerei zu unterstützen und die Lebensgrundlagen derer zu schützen, die vom Meer leben.</p>
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		<title>Gefährdete Tiefsee: Illegale Fischerei bringt seltene Arten an den Rand des Aussterbens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 15:48:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fakten, Zahlen]]></category>
		<category><![CDATA[was können WIR tun]]></category>
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		<category><![CDATA[Sea Shepherd Global]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/gefaehrdete-tiefsee-illegale-fischerei-bringt-seltene-arten-an-den-rand-des-aussterbens/" title="Gefährdete Tiefsee: Illegale Fischerei bringt seltene Arten an den Rand des Aussterbens" rel="nofollow"><img width="100" height="60" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/03/seasheppard_new-426x256.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="illegale Fischerei" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" /></a><p>Australiens Kampf gegen die illegale Fischerei: Ein Modell für den globalen Meeresschutz Im Jahr 2008 ergriff Australien entscheidende Maßnahmen, um die illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU-Fischerei) zu bekämpfen. Diese Schritte waren Teil eines globalen Trends, der darauf abzielte, die Meeresökosysteme vor den verheerenden Auswirkungen der IUU-Fischerei zu schützen. Die australische Regierung implementierte eine Reihe von Strategien, die sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene wirksam waren: Stärkung der Gesetzgebung Australien führte strengere Gesetze ein, um die IUU-Fischerei zu unterbinden. Dazu gehörte die Verabschiedung der IUU-Verordnung 1005 im Jahr 2008 und der Kontrollverordnung 1224 im Jahr 2009². Rückverfolgbarkeit und ZertifizierungDie neuen Regelungen verlangten von Schiffen, die in australischen Gewässern fischen wollten, den Nachweis der legalen Herkunft ihrer Fänge durch ein lückenloses Rückverfolgungssystem. HafenstaatmaßnahmenAustralien verstärkte die Kontrollen von Fischereischiffen, insbesondere von solchen aus Drittländern, und führte abschreckende Sanktionen für Verstöße ein³. Internationale ZusammenarbeitDie australische Regierung arbeitete eng mit anderen Nationen und internationalen Organisationen zusammen, um die IUU-Fischerei auf globaler Ebene zu bekämpfen¹. Diese Maßnahmen hatten weitreichende Auswirkungen:Reduzierung der IUU-Fischerei: Durch die strengeren Kontrollen und Sanktionen konnte die Anzahl der IUU-Fischereifälle in australischen Gewässern deutlich reduziert werden.Schutz der Meeresökosysteme: Die australischen Maßnahmen trugen dazu bei, empfindliche Ökosysteme und bedrohte Arten vor den negativen Auswirkungen der IUU-Fischerei zu schützen.Nachhaltige Fischbestände: Durch die Verringerung der IUU-Fischerei konnten sich überfischte Bestände erholen und eine nachhaltige Fischereiwirtschaft gefördert werden. Australiens Ansatz diente als Vorbild für andere Länder und zeigte, dass durch entschlossenes Handeln und internationale Kooperation die IUU-Fischerei erfolgreich eingedämmt werden kann. Diese Bemühungen sind entscheidend, um die biologische Vielfalt der Meere zu erhalten und die Lebensgrundlagen der Menschen zu schützen, die von den Ozeanen abhängig sind. Sea Shepherd Global: Wächter der Meere Sea Shepherd Global ist eine internationale, gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz der marinen Biodiversität und Ökosysteme verschrieben hat. Die Organisation setzt sich durch direkte Aktionen für die Verteidigung der Meereswildtiere und den Schutz ihrer Lebensräume ein¹. Sea Shepherd wurde 1977 von Captain Paul Watson gegründet und hat sich seitdem zu einer globalen Bewegung entwickelt, die in über 20 Ländern aktiv ist. Die Organisation koordiniert Kampagnen gegen illegale Ausbeutung und Umweltzerstörung in den Weltmeeren und arbeitet dabei eng mit Strafverfolgungsbehörden wie INTERPOL und Regierungen zusammen, um Verbrechen gegen die Ozeane zu stoppen.² Ein Schwerpunkt der Arbeit von Sea Shepherd ist der Kampf gegen die illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU-Fischerei), die als eine der größten Bedrohungen für die Artenvielfalt der Meere gilt. Sea Shepherd ermittelt, dokumentiert und interveniert durch innovative Taktiken der direkten Aktion, um illegale Aktivitäten auf See zu unterbinden und die Einhaltung von Schutzgesetzen sicherzustellen. Die Organisation beruft sich auf die Weltcharta für die Natur der Vereinten Nationen und zahlreiche multinationale Abkommen zum Schutz von Arten und Meeren als Grundlage ihrer Arbeit. Sea Shepherd füllt Lücken in der Strafverfolgung, wo staatliche Exekutivkräfte aufgrund mangelnden politischen Willens oder unzureichender wirtschaftlicher Ressourcen nicht aktiv werden können. Sea Shepherd setzt sich mit Kampagnen wie &#8218;Operation Antarctica Defense&#8216; für den Schutz der antarktischen Gewässer ein und kämpft gegen die Krillfischerei, die das empfindliche Ökosystem bedroht. Die Organisation hat auch zur Erholung des Mittelmeer-Mönchsrobbenbestands beigetragen und setzt sich für die Beseitigung von Geisternetzen ein, die eine erhebliche Gefahr für die Meeresfauna darstellen¹. Sea Shepherd ist eine Bewegung, die von Tausenden von Freiwilligen getragen wird. Die Organisation setzt sich leidenschaftlich dafür ein, unsere Ozeane zu verteidigen, zu erhalten und für zukünftige Generationen zu schützen. end of year report 2023, PDF sea shepherd global – webseite</p>
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		<title>Solarenergie in Deutschland: Stand, Potenzial und Herausforderung.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2024 14:29:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Expertenwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/solarenergie-in-deutschland-stand-potenzial-und-herausforderung/" title="Solarenergie in Deutschland: Stand, Potenzial und Herausforderung." rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/01/solar-panel-2-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Solarindustrie" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/01/solar-panel-2-150x150.jpg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/01/solar-panel-2-300x300.jpg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/01/solar-panel-2-75x75.jpg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Die Solarenergie ist eine der wichtigsten erneuerbaren Energiequellen in Deutschland, um die Energiewende zu schaffen und den Klimawandel einzudämmen. Photovoltaik-Module wandeln Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um und können somit einen bedeutenden Beitrag zur Stromversorgung leisten. Doch wie weit ist Deutschland beim Ausbau der Solarenergie? Wo sind bereits ausreichend Module installiert und wo scheitert der schnellere Ausbau? Stand der Solarenergie in DeutschlandEnde 2023 waren 81,7 Gigawatt (GW) Solarmodule installiert, verteilt auf 3,14 Millionen Anlagen¹. Deutschland lag damit weltweit auf dem vierten Platz hinter China, den USA und Japan². Im Jahr 2022 deckte die Solarenergie etwa 10,9 Prozent des Netto-Stromverbrauchs in Deutschland ab, was einem Anstieg von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders in sonnenreichen Frühlings- und Sommertagen trägt die Solarenergie zur Deckung der Verbrauchsspitzen bei, in einigen Regionen wie Bayern und Baden-Württemberg sogar mehr als die Hälfte. In Deutschland wird Solarenergie durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) staatlich gefördert. Das Gesetz garantiert eine feste Vergütung für den eingespeisten Solarstrom, die von der Größe und dem Inbetriebnahmezeitpunkt der Anlage abhängt und über 20 Jahre gezahlt wird. Die Vergütung sinkt jedoch mit der Zeit, um die sinkenden Kosten der Photovoltaik widerzuspiegeln. Die aktuelle Vergütung für neue Anlagen variiert zwischen 8,2 und 13 Cent pro Kilowattstunde (kWh), abhängig davon, ob der gesamte oder nur der überschüssige Strom eingespeist wird⁵. Für größere Anlagen über 1 MW müssen die Betreiber an Ausschreibungen teilnehmen, bei denen der Zuschlagswert wettbewerblich bestimmt wird. Im Jahr 2022 lag der mittlere Zuschlagswert bei rund 5,2 Cent pro kWh⁶. Potenzial der Solarenergie in DeutschlandDas technische Potenzial der Solarenergie in Deutschland ist enorm. Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) könnten auf geeigneten Dachflächen in Deutschland bis zu 200 GW an Photovoltaik-Leistung installiert werden. Das entspricht einem jährlichen Stromertrag von rund 180 Terawattstunden (TWh), was mehr als dem Dreifachen der aktuellen installierten Leistung und mehr als dem Vierfachen des aktuellen Solarstromertrags entspricht. Hinzu kommt das Potenzial der Freiflächenanlagen, die auf Acker- und Grünland, Brachflächen oder entlang von Verkehrswegen errichtet werden können. Das ISE schätzt, dass auf diesen Flächen bis zu 180 GW an Photovoltaik-Leistung möglich wären. Dies entspricht einem jährlichen Stromertrag von rund 160 TWh. Theoretisch könnte die Solarenergie in Deutschland damit mehr als die Hälfte des aktuellen Stromverbrauchs decken. Um das Potenzial der Solarenergie in Deutschland vollständig auszuschöpfen, müssen jedoch noch einige Herausforderungen überwunden werden. Eine dieser Herausforderungen ist die sogenannte 52-GW-Grenze, die im EEG festgelegt wurde. Diese Grenze besagt, dass die Förderung für neue Photovoltaik-Anlagen entfällt, sobald die installierte Leistung 52 GW erreicht. Die 52-GW-Grenze wurde 2012 eingeführt, um die Kosten der EEG-Umlage zu begrenzen, die von den Stromkunden gezahlt wird, um die erneuerbaren Energien zu finanzieren. Da die Solarenergie jedoch immer günstiger wird, ist diese Grenze nicht mehr zeitgemäß und könnte den weiteren Ausbau der Photovoltaik bremsen. Im Juni 2020 beschloss der Bundestag endlich die Abschaffung der Grenze, nachdem sie lange umstritten war. Eine weitere Herausforderung besteht in der Integration von Solarenergie ins Stromnetz. Da die Solarenergie stark von Tageszeit und Witterung abhängt, muss sie mit anderen erneuerbaren Energien wie Windenergie oder Biomasse kombiniert werden, um eine kontinuierliche und sichere Stromversorgung zu gewährleisten. Außerdem müssen die Stromnetze ausgebaut und modernisiert werden, um den schwankenden Solarstrom zu transportieren und zu verteilen. Außerdem müssen Speicherlösungen entwickelt und gefördert werden, um den Solarstrom bei Bedarf abzurufen. Dazu gehören Batteriespeicher und Power-to-X-Technologien, die den Solarstrom in andere Energieformen wie Wasserstoff oder synthetische Kraftstoffe umwandeln können.Eine weitere Herausforderung ist die gesellschaftliche Akzeptanz der Solarenergie. Obwohl Solarenergie in Deutschland eine hohe Zustimmung genießt, gibt es Widerstände gegen den Bau neuer Photovoltaik-Anlagen, insbesondere auf Freiflächen. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von Landschafts- und Naturschutz bis hin zu wirtschaftlichen Interessen.  Um diese Konflikte zu lösen, müssen die Planungs- und Genehmigungsverfahren transparenter und partizipativer gestaltet werden. Dabei sollten die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Solarenergie berücksichtigt und kompensiert werden. Zudem ist es wichtig, die Vorteile der Solarenergie für die regionale Wertschöpfung und die Energiewende zu kommunizieren. Fazit: Die Solarenergie ist eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende in Deutschland und den Klimaschutz. Sie hat ein großes Potenzial, den Strombedarf in Deutschland zu decken und wird immer wettbewerbsfähiger. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, müssen jedoch noch einige politische, technische und gesellschaftliche Herausforderungen überwunden werden. Die Solarenergie benötigt eine verlässliche und ambitionierte Förderung, eine intelligente und flexible Netzintegration sowie eine breite und aktive Akzeptanz.</p>
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		<title>Grundwasser in Gefahr: Globale Studie zeigt alarmierenden Rückgang.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2024 13:41:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/grundwasser-in-gefahr-globale-studie-zeigt-alarmierenden-rueckgang/" title="Grundwasser in Gefahr: Globale Studie zeigt alarmierenden Rückgang." rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/01/old_woman_duerre-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/01/old_woman_duerre-150x150.jpg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/01/old_woman_duerre-300x300.jpg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2024/01/old_woman_duerre-75x75.jpg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Grundwasser ist die größte Süßwasserressource der Erde und eine lebenswichtige Quelle für Trinkwasser, Landwirtschaft und Industrie. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift &#8218;Nature&#8216; zeigt jedoch einen alarmierenden weltweiten Rückgang der Grundwasserspiegel, der sich im 21. Jahrhundert sogar beschleunigt hat. Die Studie basiert auf Daten von Millionen von Messungen aus 170.000 Brunnen in über 40 Ländern. Diese Messungen decken 1693 Grundwasserleiter ab, die für 75 Prozent der globalen Grundwasserentnahme verantwortlich sind. Die Ergebnisse zeigen, dass 71 Prozent der Grundwasserleiter im Zeitraum von 1980 bis 2020 Wasser verloren haben. In 30 Prozent der Fälle hat sich der Rückgang im 21. Jahrhundert verstärkt. Die übermäßige Nutzung des Grundwassers durch den Menschen ist die Hauptursache für den Grundwasserschwund. In trockenen und halbtrockenen Gebieten, in denen die Landwirtschaft stark vom Grundwasser abhängt, übersteigt die Nutzung die natürliche Erneuerungsrate. Die Vorräte in Teilen Chinas und Südasiens sind besonders bedroht, da Asien der Kontinent mit der intensivsten Grundwassernutzung ist. In Europa gibt es Probleme mit der Verschmutzung des Grundwassers durch die Landwirtschaft, insbesondere durch Nitrat. Die Verschmutzung beeinträchtigt die Trinkwasserversorgung sowie die Ökosysteme und das Klima. Wenn der Grundwasserstand sinkt, kann es zu einem Druckausgleich zwischen dem Grundwasser und den Oberflächengewässern kommen. Das führt dazu, dass das Wasser aus Bächen und Flüssen in den Untergrund versickert. Dabei können Schadstoffe aus dem Abwasser ins Grundwasser gelangen und die Wasserqualität verschlechtern. Außerdem können Feuchtgebiete austrocknen. Diese bieten wichtige Lebensräume für Pflanzen und Tiere und speichern Kohlenstoff. Um das Grundwasser zu schützen und zu regenerieren, sind Maßnahmen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene erforderlich. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten zusammenarbeiten, um diese Ziele zu erreichen. Die Studie empfiehlt, die Grundwasserüberwachung und -verwaltung zu verbessern, die Grundwasserentnahme zu reduzieren und anzupassen, die Grundwasserneubildung zu fördern und die Grundwasserverschmutzung zu vermeiden oder zu beseitigen. Es gibt positive Beispiele, in denen solche Maßnahmen zur Erholung der Grundwasserleiter geführt haben. Zum Beispiel in Teilen Australiens, Spaniens oder den USA. Grundwasser ist eine unsichtbare, aber unverzichtbare Ressource, die unsere Aufmerksamkeit und unser Engagement verdient. Die Studie zeigt, dass es höchste Zeit ist, das Grundwasser sichtbar zu machen und nachhaltig zu nutzen.</p>
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		<title>Deutschlands CO2-Restbudget im Pariser Klimaabkommen: Ein kritischer Blick auf den Emissionspfad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2023 15:08:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fakten, Zahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Ausstoß]]></category>
		<category><![CDATA[Co2-Pfad]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Reduktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/deutschlands-co2-restbudget-im-pariser-klimaabkommen-ein-kritischer-blick-auf-den-emissionspfad/" title="Deutschlands CO2-Restbudget im Pariser Klimaabkommen: Ein kritischer Blick auf den Emissionspfad" rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2023/12/co2_rest-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2023/12/co2_rest-150x150.jpg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2023/12/co2_rest-300x300.jpg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2023/12/co2_rest-75x75.jpg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Mit dem Pariser Klimaabkommen wurde der Grundstein für eine globale Anstrengung zur Begrenzung des Klimawandels gelegt. Deutschland als eine der führenden Wirtschaftsnationen hat sich verpflichtet, seinen Beitrag zu leisten. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch eine Diskrepanz zwischen den Verpflichtungen und dem tatsächlichen CO2-Restbudget. Zu hohe Emissionen trotz Zusagen Deutschland hat ehrgeizige Ziele verkündet, darunter die Reduktion der Treibhausgasemissionen um 55 Prozent bis 2030. Doch diese Verpflichtungen sind hohl, wenn der tatsächliche Emissionspfad nicht mit den globalen Zielen übereinstimmt. Die Daten zeigen, dass Deutschland auf einem Pfad ist, der sein verbleibendes CO2-Budget unter dem Pariser Abkommen überstrapaziert. Die trügerische Rolle der Offsets Ein kritischer Aspekt bei der Betrachtung des deutschen CO2-Restbudgets ist die Nutzung von CO2-Kompensationsmechanismen, oft als Offsets&#8220; bezeichnet. Während diese Instrumente theoretisch CO2-Emissionen kompensieren sollen, wirft ihre tatsächliche Umsetzung ernsthafte Fragen auf. Der Einsatz von Offsets kann dazu führen, dass Deutschland seine Verantwortung externalisiert, indem es Emissionen in andere Länder verlagert, anstatt sie effektiv zu reduzieren. Mangelnde Transparenz bei der Umsetzung Ein weiterer Kritikpunkt ist die mangelnde Transparenz bei der Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen. Ohne klare und überprüfbare Daten ist es schwierig zu beurteilen, ob Deutschland tatsächlich auf dem richtigen Weg ist. Diese Intransparenz trägt zur Verunsicherung bei und macht es schwer zu sagen, ob die gesteckten Ziele tatsächlich erreicht werden. Herausforderungen in Schlüsselsektoren Schlüsselsektoren wie Verkehr und Industrie bleiben große Herausforderungen für die CO2-Reduktion. Der Übergang zu nachhaltigen Praktiken erfordert nicht nur politischen Willen, sondern auch erhebliche Investitionen und strukturelle Veränderungen. Viele der notwendigen Schritte in diesen Bereichen sind jedoch noch nicht ausreichend umgesetzt. Fazit: Klimaziele müssen mit konkreten Maßnahmen unterlegt werden. Deutschland steht vor der Herausforderung, seine Klimaziele nicht nur als Lippenbekenntnis zu formulieren, sondern in konkrete Taten umzusetzen. Ein kritischer Blick auf das CO2-Restbudget und die Umsetzung von Maßnahmen ist entscheidend, damit Deutschland seine Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen nicht nur auf dem Papier erfüllt. Es ist an der Zeit, dass Deutschland seinen Beitrag leistet, nicht nur für das eigene CO2-Restbudget, sondern auch für die globale Klimastabilität. Warum ist das Restbudget wichtig? Das Restbudget im Rahmen des Pariser Klimaabkommens ist entscheidend, um den globalen Temperaturanstieg zu begrenzen und die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern. Hier sind einige Gründe, warum das Restbudget wichtig ist: 1. Begrenzung des Temperaturanstiegs: Das Pariser Abkommen zielt darauf ab, den globalen Temperaturanstieg auf &#8222;deutlich unter 2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau&#8220; zu begrenzen und &#8222;Anstrengungen zu unternehmen, um den Anstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen&#8220;. Das Restbudget gibt an, wie viel CO2 die Weltgemeinschaft noch zusätzlich ausstoßen darf, um diese Ziele zu erreichen. 2. Vermeidung katastrophaler Auswirkungen: Jeder weitere Temperaturanstieg hat erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt, von extremen Wetterereignissen bis zum Anstieg des Meeresspiegels. Das Restbudget ist eine Obergrenze für die globalen Emissionen, um katastrophale Folgen zu minimieren. 3. Globale Gerechtigkeit und Verantwortung: Das Restbudget hat auch eine ethische Dimension. Es stellt sicher, dass die Länder, die historisch die meisten Treibhausgase emittiert haben, eine größere Verantwortung für die Reduzierung der Emissionen tragen. Es fordert die reichen Länder auf, ihre CO2-Emissionen schneller zu reduzieren, um den ärmeren Ländern die Möglichkeit zu geben, ihre Wirtschaft zu entwickeln, ohne den Planeten übermäßig zu belasten. 4. Planung und Umsetzung von Maßnahmen: Das Restbudget ist ein Instrument zur Planung von Klimaschutzmaßnahmen. Es ermöglicht Regierungen, Unternehmen und Organisationen, ihre Emissionsminderungsziele so festzulegen, dass sie mit den globalen Zielen übereinstimmen. Es unterstreicht die Dringlichkeit und konkretisiert die Maßnahmen, die notwendig sind, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen. 5. Wissenschaftsbasierte Entscheidungen: Das Restbudget basiert auf wissenschaftlichen Modellen und Erkenntnissen. Es stellt sicher, dass Klimaziele nicht willkürlich festgelegt werden, sondern auf Daten und Analysen basieren. Dies fördert einen wissenschaftsbasierten Ansatz im Klimaschutz. Insgesamt ist das Restbudget ein zentrales Konzept, um die Weltgemeinschaft auf Kurs zu halten und sicherzustellen, dass die Versprechen des Pariser Klimaabkommens nicht nur gute Absichten auf dem Papier bleiben, sondern in konkrete Taten und Verpflichtungen umgesetzt werden. Wie berechnet sich das CO2-Restbudget? Die Berechnung des CO2-Restbudgets ist kompliziert und benötigt verschiedene wissenschaftliche Modelle und Annahmen. Im Wesentlichen gibt es zwei Methoden zur Berechnung des CO2-Restbudgets: Der &#8222;Carbon Budget Ansatz&#8220; und der &#8222;Budget Ansatz mit Einbindung von Klimarisiken&#8220;. 1. Carbon Budget Ansatz: &#8211; Dieser Ansatz beachtet das Verhältnis zwischen globalen Temperaturen und den gesamten CO2-Emissionen.Das IPCC hat verschiedene Berichte veröffentlicht, die auf diesem Ansatz basieren.Dabei geht es darum, dass es nur eine begrenzte Menge an CO2 gibt, die ausgestoßen werden kann, bevor ein bestimmter Temperaturanstieg erreicht wird. 2. Budget Ansatz mit Einbindung von Klimarisiken:Ein anderer Ansatz, der zudem auch Klimarisiken mit einbezieht, berücksichtigt nicht nur die physikalischen Aspekte, sondern auch soziale, ökonomische und politische Faktoren. Er berücksichtigt Unsicherheiten, Risiken und mögliche nicht-lineare Effekte, die in Carbon Budget Ansätzen oft nicht vollständig erfasst werden. Die einfachen Schritte zur Berechnung des CO2-Restbudgets sind: &#8211; Bestimmung des Ziels: Festlegung des globalen Temperaturziels, das erreicht werden soll. Im Rahmen des Pariser Klimaabkommens soll die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden. &#8211; Emissionsreduktionsplan zum Erreichen des Ziels: Es wird bestimmt, wie schnell und in welchem Ausmaß die Emissionen verringert werden müssen, um das Ziel zu erreichen. &#8211; Berücksichtigung von Unsicherheiten: Da viele Faktoren ungewiss sind, werden Unsicherheiten in die Modelle integriert. Diese können Unsicherheiten bei der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung, technologischen Fortschritten, politischen Entscheidungen und anderen Faktoren einschließen. &#8211; Berücksichtigung von Feedback-Effekten: Manche Effekte können den Klimawandel beschleunigen, wie zum Beispiel das Freisetzen von Methan aus gefrorenem Boden. Diese Feedback-Effekte sollten beachtet werden. &#8211; Kontinuierliches Monitoring und Anpassung: Weil wissenschaftliche Erkenntnisse und politische Entscheidungen sich ändern können, ist es wichtig, das Budget regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. Es ist zu beachten, dass verschiedene Forschungsgruppen und Organisationen unterschiedliche Modelle und Annahmen verwenden können. Dadurch kommt es zu verschiedenen Schätzungen des CO2-Restbudgets, welche von den zugrundeliegenden Daten und Annahmen abhängen. Die genauen Zahlen können daher variieren. Für die Berechnung wird das Jahr 2016, das Jahr des Inkrafttretens des Pariser Klimaabkommens, als Ausgangspunkt verwendet. Das weltweite Budget, das vom IPCC 2021 berechnet wurde, basiert auf der Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze mit einer 67%igen Wahrscheinlichkeit von 400 GT CO2 ab dem 1. Januar 2020. Die globalen Emissionen aus den Jahren 2016 bis 2019 (ca. 167 GT CO2) werden zu diesem Budget hinzugerechnet, was 567 GT CO2 ergibt. Bei einer Pro-Kopf-Verteilung ergibt sich ein Restbudget von 6,3 Gigatonnen CO2 für Deutschland ab dem 1. Januar 2016. Basierend auf den CO2-Emissionen der letzten Jahre stehen ab dem 1. Januar 2022 noch 2,1 Gigatonnen CO2 zur Verfügung. (Quelle: German Zero)</p>
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		<title>Auf dem Trockenen. Der Kampf um Wasser hat schon begonnen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 14:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fakten, Zahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Bevölkerungswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Horn von Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[ineffiziente Bewässerung]]></category>
		<category><![CDATA[Kampf um Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/auf-dem-trockenen-der-kampf-um-wasser-hat-schon-begonnen/" title="Auf dem Trockenen. Der Kampf um Wasser hat schon begonnen." rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2023/08/Hintergrund-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2023/08/Hintergrund-150x150.jpg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2023/08/Hintergrund-300x300.jpg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2023/08/Hintergrund-75x75.jpg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Mitten im Kampf ums Wasser.Das Austrocknen von Gewässern, seien es Flüsse, Seen oder Feuchtgebiete, ist ein ernstes Umweltproblem, das durch verschiedene Faktoren wie Klimawandel, menschliche Eingriffe und Landnutzungsänderungen verursacht wird. Bereits heute sehen wir die katastrophalen Folgen unserer jahrzehntelangen Verschwendung der wertvollsten und lebensnotwendigsten Ressource. Am meisten leiden derzeit die Menschen am Horn von Afrika und in den Ländern der arabischen Welt, besonders betroffen ist der Irak. Aber auch bei uns in Deutschland wird vielerorts das Wasser knapp. Ein amerikanischer Bauernverband veröffentlichte folgende Erklärung: „Trotz all unserer Errungenschaften verdanken wir unsere Existenz 15 Zentimetern Mutterboden und der Tatsache, dass es regnet“.Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes sieht das nicht anders: „Die diesjährige Witterung zeigt einmal mehr die deutlich spürbaren Auswirkungen des Klimawandels. Wir müssen alles tun, um unsere Erträge und unsere Ernährung auch in Zukunft zu sichern.“ Derzeit fehlen in vielen Regionen der Welt diese 15 cm und es regnet auch nicht mehr. Ursachen des weltweiten Wassermangels 1. Bevölkerungswachstum und Verstädterung:Das rasante Wachstum der Weltbevölkerung und die massive Verstädterung haben den Wasserbedarf dramatisch erhöht. Die steigende Nachfrage nach Trinkwasser, Bewässerung von Feldern, Industrie und Haushalten belastet die vorhandenen Wasserressourcen. 2. Wasserverschwendung und ineffiziente Bewässerung:In vielen Regionen wird Wasser verschwendet oder ineffizient genutzt. Durch veraltete Bewässerungsmethoden und Lecks in Wassersystemen gehen große Mengen kostbaren Wassers verloren. 3. Klimawandel:Der Klimawandel verändert die Niederschlagsmuster und erhöht die Wahrscheinlichkeit von Dürren und Hitzeperioden. Schmelzende Gletscher und schrumpfende Wassereinzugsgebiete beeinflussen die Verfügbarkeit von Süßwasser. 4. Verschmutzung der Wasserressourcen:Die Verschmutzung von Flüssen, Seen und Grundwasser durch Industrieabfälle, Agrarchemikalien und ungeklärte Abwässer beeinträchtigt die Wasserqualität und reduziert die verfügbaren Trinkwasserressourcen. 5. Übernutzung der Wasserressourcen:Die zunehmende Übernutzung der Wasserressourcen ist eine der Hauptursachen für den weltweiten Wassermangel. Vor allem in intensiv bewässerten landwirtschaftlichen Gebieten, aber auch in der Industrie und im Haushaltssektor wird mehr Wasser entnommen, als die natürlichen Wasserquellen nachliefern können. Diese übermäßige Wasserentnahme führt zum Absinken des Grundwasserspiegels und zum schleichenden Austrocknen von Flüssen und Seen. In vielen Fällen werden die Wasserreserven schneller verbraucht, als sie sich regenerieren können. Auch die steigende Nachfrage nach Fleischprodukten trägt zur Übernutzung von Wasser bei. Die Viehzucht benötigt große Mengen Wasser für Trinkwasser, Futteranbau und Schlachtung. Die ineffiziente Umwandlung von pflanzlicher Nahrung in tierische Produkte führt zu einem hohen virtuellen Wasserverbrauch, der die ohnehin knappen Wasserressourcen zusätzlich belastet. Die Übernutzung der Wasserressourcen hat weitreichende ökologische Folgen, da sie die Lebensräume von Pflanzen und Tieren in Flusssystemen beeinträchtigt. Die Veränderung von Flussströmungen und der Rückgang von Feuchtgebieten sind Beispiele für die Auswirkungen der Übernutzung auf die Biodiversität und das ökologische Gleichgewicht. Um diesen Problemen zu begegnen, ist eine nachhaltige Wassernutzung von entscheidender Bedeutung. Die Einführung effizienter Bewässerungstechniken in der Landwirtschaft, die Förderung eines bewussten Umgangs mit Wasser in Haushalten und Industrie sowie eine verstärkte Sensibilisierung für den Zusammenhang zwischen Ernährung und Wassernutzung sind wichtige Schritte, um die Übernutzung der Wasserressourcen zu reduzieren und die Verfügbarkeit von Wasser langfristig zu sichern. 6. Wasserkraft und Staudämme:Der Bau von Staudämmen und die Nutzung von Wasserkraft können lokale Ökosysteme beeinträchtigen und den natürlichen Wasserfluss stören, was zu Wasserknappheit flussabwärts führen kann. 7. Landnutzungsänderungen:Landnutzungsänderungen spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Wasserknappheit und beeinflussen den Wasserkreislauf in Ökosystemen. Die Umwandlung natürlicher Flächen wie Wälder, Feuchtgebiete oder Grasland in städtische Siedlungen, landwirtschaftliche Nutzflächen oder Industriegebiete führt zu weitreichenden Veränderungen in der Art und Weise, wie Wasser im Boden gespeichert, verdunstet, abfließt und wieder aufgenommen wird. Entwaldung beispielsweise verringert die Fähigkeit des Bodens, Wasser zu speichern und zu filtern. Wälder wirken wie natürliche Schwämme, die Regenwasser aufnehmen und langsam an Flüsse und Grundwasserleiter abgeben. Durch das Entfernen von Bäumen und Pflanzen wird dieser Prozess gestört, was zu einem erhöhten Oberflächenabfluss und einer geringeren Wasserspeicherung führt. Auch die Intensivierung der Landwirtschaft und der Einsatz von Bewässerungssystemen können zur Wasserknappheit beitragen. Monokulturen und übermäßige Bewässerung führen zur Auslaugung des Bodens und beeinträchtigen die natürliche Wasserspeicherung im Boden. Dies kann zu einer Abnahme der Bodenfruchtbarkeit und zu verstärkter Erosion führen, was wiederum die Wasserspeicherung und -qualität beeinträchtigt. Die Umwandlung natürlicher Flächen in versiegelte Siedlungsgebiete verstärkt das Phänomen des Oberflächenabflusses, da Regenwasser nicht mehr versickern kann. Dies führt bei starken Niederschlägen zu Überschwemmungen und verringert gleichzeitig die Wassermenge, die in die Grundwasserleiter eindringt. Um die Auswirkungen von Landnutzungsänderungen auf die Wasserverfügbarkeit zu minimieren, sind nachhaltige Ansätze in der Raumplanung und im Landmanagement erforderlich. Dazu gehören die Erhaltung und Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme, die Förderung von Agroforstwirtschaft und bodenschonenden Anbaumethoden in der Landwirtschaft sowie die Einführung von Regenwassermanagement in städtischen Gebieten. Durch diese Maßnahmen kann die Fähigkeit des Bodens, Wasser zu speichern und zu filtern, verbessert werden, was letztendlich zur Verringerung der Wasserknappheit beiträgt. Hier einige wissenschaftliche Daten und Erkenntnisse zur weltweiten Austrocknung von Gewässern Flüsse: Eine im Fachmagazin &#8222;Nature&#8220; (2019) veröffentlichte Studie berichtet, dass rund 50 Prozent der Flüsse weltweit zeitweise austrocknen oder über weite Strecken kein Wasser mehr führen, insbesondere in sommerlichen Trockenperioden.In der Fachzeitschrift &#8222;Science Advances&#8220; (2018) weisen Forscher darauf hin, dass menschliche Aktivitäten, insbesondere der Bau von Staudämmen und der Wasserverbrauch in der Landwirtschaft, den Wasserabfluss in Flüssen weltweit um mehr als die Hälfte reduziert haben. Seen: Eine Studie der University of Wisconsin-Madison (2019) zeigt, dass sich viele Seen weltweit schneller erwärmen als die umgebende Lufttemperatur, was zu einer beschleunigten Verdunstung und Austrocknung der Seen führt.Der &#8222;Global Lake Status Report&#8220; der Internationalen Gewässerschutzkommission (2019) weist auf die Verschlechterung der Wasserqualität und die Austrocknung von Seen aufgrund von Wassermangel und menschlichen Eingriffen hin. Feuchtgebiete: Der &#8222;Ramsar Wetland Conservation Outlook Report&#8220; (2020) warnt, dass mehr als 30 Prozent der weltweiten Feuchtgebiete bedroht sind, viele davon durch Austrocknung und Wasserverbrauch.Forscher der University of California, Irvine (2019) haben festgestellt, dass viele Feuchtgebiete weltweit in den letzten 20 Jahren rapide abgenommen haben. Klimawandel: Der Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) von 2019 zeigt, dass der Klimawandel zu veränderten Niederschlagsmustern führt, die zu einer Zunahme von Dürren und Trockenheit in vielen Regionen der Welt beitragen.Eine Studie im Fachmagazin Nature Climate Change (2018) stellt fest, dass der Klimawandel die Wasserführung von Flüssen und die Verfügbarkeit von Grundwasser verringert, was die Austrocknung von Gewässern begünstigt. Menschliche Aktivitäten: Eine Studie in der Fachzeitschrift &#8222;Environmental Research Letters&#8220; (2017) betont, dass menschliche Eingriffe wie Wasserableitung, Bewässerung und Abholzung erheblich zur Austrocknung von Flüssen und Seen beitragen.Der Bericht der UN-Wassergruppe (2018) weist darauf hin, dass die Übernutzung von Wasserressourcen für Bewässerung, Industrie und Haushalte in vielen Teilen der Welt zu einem Rückgang der Wasserverfügbarkeit führt. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse machen deutlich, dass die Austrocknung von Gewässern eine ernste globale Herausforderung darstellt, die dringend nachhaltige Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederherstellung der Wasserressourcen erfordert. Was passiert, wenn uns das Trinkwasser ausgeht? Süßwasser macht nur einen Bruchteil der weltweiten Wasservorräte aus. In der Doku-Reihe „Kampf ums Wasser“ gehen die Auslandskorrespondenten des ZDFs der Frage nach, welche geopolitischen Folgen Klimawandel, Dürre und Trockenheit haben. Mit neuen Folgen den ganzen August über. ZDF auslandsjournalzu den Beiträgen</p>
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		<title>Auf WAS warten wir? Wir müssen den Klimawandel jetzt stoppen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2023 13:33:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<a href="https://auf-was-warten-wir.de/auf-was-warten-wir/" title="Auf WAS warten wir? Wir müssen den Klimawandel jetzt stoppen." rel="nofollow"><img width="100" height="100" src="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2023/05/desert-Marion_3-150x150.jpeg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Klimakatastrophe" style="float: left; margin-right: 5px;" link_thumbnail="1" decoding="async" srcset="https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2023/05/desert-Marion_3-150x150.jpeg 150w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2023/05/desert-Marion_3-300x300.jpeg 300w, https://auf-was-warten-wir.de/wp-content/uploads/2023/05/desert-Marion_3-75x75.jpeg 75w" sizes="(max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><p>Das Ausbleiben angemessener Maßnahmen gegen den Klimawandel hat bereits spürbare und potenziell katastrophale Auswirkungen auf unseren Planeten. Was wir jetzt nicht auf den Weg bringen verursacht irreversible Schäden und Kosten die um ein Vielfaches höher sind als Investionen in erneuerbare Energien. Zitat IPPC-Bericht 2022 Der Sechste Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC liegt nun vollständig vor. Demnach ist es nach wie vor möglich, die globale Erwärmung auf 1,5°C bis 2100 zu begrenzen. Dafür sind allerdings eine sofortige globale Trendwende sowie tiefgreifende Treibhausgas-Minderungen in allen Weltregionen und allen Sektoren nötig. Weiter heißt es, max. dürften weltweit nur noch 500 Gigatonnen CO2 ausgestoßen werden um das 1,5 Grad-Ziel zu erreichen. Wir haben aber in den letzten 3 Jahren bereits 120 Gigatonnen ausgestoßen. Bleiben also nur noch 380 Gt übrig. Damit verringert sich die Wahrscheinlichkeit das Ziel zu erreichen um ein Vielfaches. Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus das wir es verfehlen. Neue Daten wurden jetzt von 50 Wissenschaftlern in der Zeitschrift Earth System Science Data veröffentlicht. Sie sagen das sich die verbleibende Menge CO2 die noch ausgestoßen werden darf in den letzten 3 jahren halbiert hat. Das bestätigt die Prognose das sich das 1,5 Grad-Ziel nicht mehr halten lässt. Sie werden jetzt jährlich auf der Plattform Indicators of Global Climate Change aktuelle Berechnungen veröffentlichen. Der IPPC aktualisiert seine Daten max. alle 5 Jahre. Was heißt das jetzt. Wir haben gut 30 Jahre verschlafen und in den letzten 16 Jahren hat Deutschland relativ wenig, bis gar nichts in Sachen Klimaschutz auf den Weg gebracht. Und während wir noch über ein neues Gebäude-Energie-Gesetz diskutieren, wurden in Schweden schon 2005 ein Drittel aller in Europa verbauten Wärmepumpen in Betrieb genommen, 63.000 Anlagen. Heute wird in Skandinavien zu 80-90% mit einer Wärmepumpe geheizt. Das beweist das Wärmepumpen auch in Regionen funktionieren, wo es durchaus im Winter kälter ist als in Deutschland. Was wir jetzt nicht auf den Weg bringen hat weitreichende Folgen: Zunehmende Extremwetterereignisse: Ausbleibende Maßnahmen führen zu einer Verstärkung extremer Wetterphänomene wie Hurrikane, Dürren, Hitzewellen und Starkregen. Dies hat verheerende Auswirkungen auf Lebensgrundlagen, Landwirtschaft, Infrastruktur und die Sicherheit der Menschen. Steigende Meeresspiegel: Ohne Eindämmung des Klimawandels wird das Abschmelzen von Gletschern und Eisschilden zu einem Anstieg des Meeresspiegels führen. Küstenregionen, Städte und ganze Inseln werden überflutet, was zu massiven Bevölkerungsverlagerungen und Verlust von Lebensraum führt. Verlust der Biodiversität: Der Klimawandel beeinflusst Ökosysteme und gefährdet Artenvielfalt. Ausbleibende Maßnahmen könnten dazu führen, dass zahlreiche Tier- und Pflanzenarten aussterben, was die ökologische Stabilität gefährdet und langfristig auch die menschliche Nahrungsmittelversorgung beeinträchtigt. Gesundheitsrisiken: Hitzebedingte Krankheiten, Ausbreitung von Infektionskrankheiten durch veränderte Verbreitungsgebiete von Vektoren, verschlechterte Luftqualität und Nahrungsmittelknappheit sind potenzielle Folgen des Klimawandels, die die Gesundheit der Menschen gefährden. Wirtschaftliche Instabilität: Klimabedingte Schäden an Infrastruktur, Landwirtschaft und Produktionsstätten haben weitreichende wirtschaftliche Auswirkungen. Ohne rechtzeitige Maßnahmen könnten Kosten für Anpassung und Wiederaufbau astronomisch steigen. Wasserressourcenknappheit: Der Klimawandel beeinflusst Niederschlagsmuster und beeinträchtigt die Verfügbarkeit von Wasserressourcen. Dies hat negative Auswirkungen auf Landwirtschaft, Trinkwasserversorgung und industrielle Prozesse. Soziale Ungerechtigkeit: Ärmere Bevölkerungsgruppen sind oft stärker von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen, da sie weniger Ressourcen für Anpassungsmaßnahmen haben. Dies verschärft bestehende soziale Ungerechtigkeiten. Flucht und Migration: Die Folgen des Klimawandels können zu erhöhten Flucht- und Migrationsbewegungen führen, da Menschen ihre Heimat aufgrund von Umweltveränderungen und wirtschaftlicher Unsicherheit verlassen müssen. Verlust von Ökosystemdienstleistungen: Der Klimawandel beeinträchtigt Ökosysteme, die essentielle Dienstleistungen wie Luft- und Wasserreinigung, Bestäubung von Pflanzen und Kohlenstoffbindung erbringen. Der Verlust dieser Dienstleistungen gefährdet die menschliche Existenzgrundlage. Globale Sicherheit: Ressourcenknappheit, Konflikte um Wasser- und Landressourcen sowie destabilisierte Regionen können zu einer Verschärfung von Konflikten und einer Bedrohung der globalen Sicherheit führen. Die ausbleibenden Maßnahmen gegen den Klimawandel haben also weitreichende und potenziell irreversible Konsequenzen. Es ist von größter Wichtigkeit, sofortige und umfassende Schritte zu unternehmen, um diese Folgen abzumildern und eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen zu sichern.Das alles wird auch von der sogenannten Attributionsforschung bestätigt. Hier sind einige wichtige Erkenntnisse ihrer Forschungen: Menschlicher Einfluss: Die Attributionsforschung hat eindeutig gezeigt, dass der Klimawandel größtenteils auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist, insbesondere auf die Emissionen von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) durch Verbrennung fossiler Brennstoffe und Landnutzungsänderungen. Dieser menschliche Einfluss ist der Haupttreiber der globalen Erwärmung. Natürliche Variabilität: Während natürliche Faktoren wie Vulkanausbrüche und solare Schwankungen das Klima beeinflussen können, haben sie laut Attributionsforschung im Vergleich zum menschlichen Einfluss eine geringere Rolle bei den beobachteten Klimaveränderungen gespielt. Extreme Wetterereignisse: Die Attributionsforschung hat gezeigt, dass der Klimawandel das Auftreten und die Intensität von bestimmten extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Starkregen und Sturmfluten erhöht. Dieser Zusammenhang zwischen Klimawandel und Extremwetter wird immer deutlicher. Regionale Unterschiede: Die Forschung hat gezeigt, dass die Auswirkungen des Klimawandels regional variieren können. Während einige Regionen stärker betroffen sind, können andere vorübergehend Abkühlung oder Veränderungen in Niederschlagsmustern erleben. Zukünftige Prognosen: Attributionsforschung hilft dabei, zukünftige Klimaprognosen zu verfeinern. Sie erlaubt Wissenschaftlern, Modelle zu erstellen, die die erwarteten Auswirkungen des menschlichen Einflusses auf das Klima besser vorhersagen können. Meereserwärmung: Die Attributionsforschung hat den menschlichen Einfluss auf die Erwärmung der Meere und die Versauerung der Ozeane aufgezeigt. Diese Veränderungen haben erhebliche Auswirkungen auf marine Ökosysteme. Die Attributionsforschung ist von großer Bedeutung, um die Verbindung zwischen menschlichem Handeln und den Veränderungen im Klimasystem zu verstehen. Sie hilft nicht nur dabei, den Klimawandel besser zu erfassen, sondern liefert auch wichtige Informationen für politische Entscheidungsträger, um angemessene Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels zu ergreifen.</p>
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